Sechster Sitz im Stadtrat wird angepeilt
Bürgermeister stellen

Pfreimd. Den Bericht der Dritten Bürgermeisterin und Fraktionssprecherin Martha Schönberger verlas in der Versammlung der Freien Wähler stellvertretend Schriftführer Norbert Wagner. Mit Blick auf die Stadtratsarbeit betonte Schönberger, dass das gesamte Gremium ohne jedes Parteigeplänkel gemeinsam für eine positive Entwicklung von Pfreimd arbeite.

Als wichtigste Sachthemen nannte Schönberger den Neubau des Kindergartens St. Martin, die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Feuerwehr Pfreimd, die Sanierung des Leichenhauses und den Bau der Abwasserbeseitigung in Hohentreswitz. Zum Abschluss gebracht werden konnte auch die Aufstellung des restaurierten Mühlrads. Weiterhin "Dauerbrenner" blieben die Errichtung von Windkraftanlagen in Pamsendorf, die Sanierung der defekten Stützmauer im Kellerweg, die neue Brücke über die Bahnlinie in Iffelsdorf sowie die Sanierung der Vereinsräume in der Landgraf-Ulrich-Halle und die Sicherung der Trinkwasserversorgung. Dringend erforderlich sei außerdem die weitere Ausweisung von Bauland zu familienfreundlichen Preisen. Dies alles müsse freilich vor dem Hintergrund gesehen werden, dass "die Finanzsituation der Stadt keinen großen Handlungsspielraum zulässt".
Auch Schönberger richtete den Blick auf die anstehenden Wahlen und wertete den Vertrauensbeweis der Bürger bei der Wahl 2008 als Ansporn und Verpflichtung zugleich. Als Ziel der Freien Wähler bei der nächsten Kommunalwahl nannte sie, so wie bei den Wahlen 1996 und 2002 auch 2014 das Amt des Ersten Bürgermeisters wieder mit einem Freien Wähler zu besetzen und die aktuell fünf Sitze im Stadtrat auf jeden Fall zu halten.

"Wünschenswert und erfreulich wäre es, eventuell einen weiteren Sitz im Gremium dazuzugewinnen", so Schönberger abschließend.
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