26.11.2008 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Seelsorger in Weiding und Wolnzach

von Redaktion OnetzProfil

Pfarrer Paulinus Fröhlich wurde am 13. Januar 1903 in der Gastwirtschaft des Gutes Metzenhof geboren. Mit vier Geschwistern wuchs er in Kirchenthumbach am Fuße der Bergkirche auf. Am Humanistischen Gymnasium Regensburg legte er 1924 das Abitur ab. Am 29. Juni 1927 weihte ihn Bischof Michael Buchberger zum Priester. Am 1. Oktober 1935 wurde er als Pfarrer in die Grenzlandpfarrei Weiding im Landkreis Schwandorf berufen. Der erklärte Gegner des Nationalsozialismus legte sich mit den braunen Machthabern an. 1943 verurteilte ihn ein NS-Gericht in Amberg wegen seiner antinationalistischen Haltung zu 18 Monaten Gefängnis. Die Heimatforschung hatte Fröhlich bereits als Pfarrer in Weiding entdeckt. Das "Kirchenthumbacher Heimatbuch" dokumentiert die enge Verbundenheit mit seinem Geburtsort. Auch als Pfarrer von Wolnzach (ab 1954) war er immer wieder zu Gast in Kirchenthumbach bei seiner Schwester Katharina Nußstein. Sehr oft übernahm er die Urlaubsvertretungen der Ortspfarrer. Geistlicher Rat Paulinus Fröhlich verstarb am 9. November 1986 in Wolnzach und ist im dortigen Priestergrab beigesetzt. (ü)

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