Segnung der Erweiterungsbauten der WfMB (Werkstatt für Menschen mit Behinderung) Michelfeld
Freude so groß wie ein Regenbogen

Mit einem Farbenmedley hatten die Bewohner der WfBM eine Musikeinlage vorbereitet. In den Farben des Regenbogens sangen sie passend gekleidet zu "Rote Lippen soll man küssen" (Bild), "Yellow Submarine" oder "Purple Rain" kräftig mit. Bild: swt

Die Farben des Regenbogens waren vorherrschend bei der Segnung der Erweiterungsbauten der WfMB (Werkstatt für Menschen mit Behinderung) in Michelfeld. Die Bewohner und die Beschäftigten hatten sich in den Farben Gelb, Rot, Grün, Blau und Flieder gekleidet. Dazu gaben sie mit einem Farbenmedley zu Lieder wie "Yellow Submarine", "Purple Rain" oder "Rote Lippen soll man küssen" ihre Interpretation des Regenbogens zum Besten.

Noah, die Arche und der Regenbogen waren auch auf der Stola des Direktors von Regens Wagner, Rainer Remmele, zu sehen. "Das ist das Zeichen Gottes, habt keine Angst, ich bin bei Euch, egal was passiert." Gelb sei die Sonne, bei der sich die Herzen öffnen, Rot die Liebe, die glüht, grün die Farbe für das Aufblühen der Hoffnung und blau als Zeichen der Treue und Verlässlichkeit. Flieder bedeutet Verzeihung und Barmherzigkeit. "So ist Gott und so soll auch die Michelfelder Werkstatt ein Ort des Lebens, ein Biotop sein, bei dem alle diese Farben gelebt werden." Beschäftigte der WfBM sprachen die Fürbitten, Remmele segnete danach die Kreuze, die in den neuen Räumen der Werkstätten hängen werden.

Peter Miltenberger, Gesamtleiter von Regens Wagner Michelfeld, hatte zuvor die Ehrengäste im Festzelt begrüßt. Es waren Gäste aus Politik und Geistlichkeit, Vertreter der Firmen, die beim Bau mitgearbeitet hatten, aber auch Planer und Beamte der Regierung sowie zahlreiche Bürgermeister aus der Frankenpfalz gekommen um den Menschen und den Beschäftigten zu gratulieren. Miltenberger spannte den Bogen über die Frankenpfalzgemeinden Königstein und Neuhaus, wo mittlerweile Stationen von Regens Wagner gebaut wurden. Auch in Pegnitz gibt es eine Außenwohngruppe. Deshalb signalisierte Miltenberger die Hoffnung, dass auch die Nachbarstadt bald zur Frankenpfalz gehört.
Die Grüße des Landrates Richard Reisinger überbrachte dessen Stellvertreter Martin Weiß: "Hier steht der Mensch im Mittelpunkt. Ich als Braumeister kann sagen, wer als Brauer nicht baut, der braut bald nicht mehr. Genauso ist es bei ihnen, wenn man nicht nach vorne schaut, dann geht's bald nur noch zurück." Bürgermeister Joachim Neuß übergab eine Uhr als Geschenk der Stadt und verwies seinerseits auf die Frankenpfalz-überspannende Präsenz von Regens Wagner, die überall "Satellitenbauten in beispielhafter Expansionsdynamik" entwickelt hätten.

Verbessertes Angebot

Der Bau in Michelfeld diene der Verbesserung des Therapieangebotes. "Sie und ihre Bewohner und Beschäftigten gehören zu uns. Das ist eine gegenseitige Bereicherung", sagte Neuß weiter. Nach der Segnung sprach Stiftungsvorstand Gerhard Reile in seiner Festrede über die lange Entwicklung von Planung bis Umsetzung und Fertigstellung. Nach der offiziellen Schlüsselübergabe folgte ein gemeinsames Mittagessen im Festzelt.

Am heutigen Samstag dürfen sich die Bürger Auerbachs und viele Besucher bei einem Tag der offenen Tür ein Bild von den Erweiterungsbauten machen.
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