04.06.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Seifenkistl-Rennen der Jugendfeuerwehr Rasant auf die Überholspur

Geschraubt, gebohrt, geschweißt und poliert hatten die jungen Leute schon Wochen bevor der erste Starter auf die knapp 350 Meter lange Talfahrt geschickt wurde. Schließlich stand eine Premiere bevor: Das erste Traßlberger Seifenkistl-Rennen.

von Autor WWLProfil

Ausrichter war die Jugendgruppe der örtlichen Feuerwehr aus Anlass ihres 25-Jährigen Bestehens. Die Idee dazu hatten die Jugendwarte Claus Simon und Thorsten Gradl, die sich zum Jubiläum etwas Besonderes hatten einfallen lassen. Über 200 Zaungäste säumten den Kurs schon bei der Begrüßung durch stellvertretenden Kommandant Konrad Scharl. Sie alle verfolgten die rasanten Fahrten, die in der Katharinenstraße begannen, nach einer Linkskurve in die Goethestraße mündeten und schließlich beim Dorfbrunnen ihren Zieleinlauf hatten.

Die teils abenteuerlich anmutenden Gefährte hatten bis zu vier Insassen an Bord und erreichten Spitzengeschwindigkeiten von über 40 Stundenkilometern. Nach zwei Läufen führte mit hauchdünnem Vorsprung das Zwinger-Racing-Team, dichtauf gefolgt von der Jugendfeuerwehr.

Doch in den weiteren zwei Disziplinen spielte der Nachwuchs der Wehrleute seine Überlegenheit noch aus - weniger beim 30 Sekunden langen Aufpumpen eines Autoreifens mit der Fußpumpe (je mehr Druck desto besser) als vielmehr beim Aufrollen eines C-Schlauchs. Ein weiteres Bewertungskriterium war die Originalität der an den Start gebrachten, rollenden Kisten.

Alles zusammen addiert hatte die Feuerwehr-Jugend die Nase vorne und durfte dafür den großen Pokal, gespendet von Bürgermeister Franz Birkl, entgegennehmen. Auf Platz zwei landete das Zwinger-Racing-Team, das als Lohn den von Kommandant Günther Pirkl gestiften Pokal erhielt, vor den Isi-Reiders des Stopselclubs, die dafür den vom Feuerwehrvorsitzenden Helmut Wallner finanzierten Pokal in Empfang nehmen durften.

Die weiteren Ränge belegten die KLJB Ghost Riders, die Jugendgruppe "Drachen" der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg und die Ammerthaler Jugendfeuerwehr.

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