Siegfried Walter diskutiert mit Stadträten über das Freibad
Zukunft der Altglashütte

Dauerbrenner im Stadtrat ist das Freibad Altglashütte. In der Sitzung am Donnerstag blickte Schwimmmeister Siegfried Walter auf die Saison zurück. Dringendstes Problem: die Nachfolge des Bademeisters.

Er verwies bei dem Abschlussbericht auch auf ein Treffen im August, bei dem sich die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und die Spitze des Fördervereins über die Zukunft des Bades unterhalten hatten. Für Walter wäre wichtig, noch enger zusammenzuarbeiten. Vor allem ein Internetauftritt wäre förderlich für einen besseren Besuch.

Eine Idee wäre es auch, in den Ferien mit dem kleinen Gemeindebus im Pendelverkehr Kinder zum Bad zu fahren oder gar, wie vor 15 Jahren, durch die Wasserwacht Buslinien einzurichten. Ideen die allerdings noch detaillierter besprochen werden sollten, damit es kein Minus in der Kasse gibt. Heuer zahlt der Förderverein ohnehin drauf, da einige Investitionen anstanden. Größtes Problem ist jedoch das Personal. Um ein Bad zu betreiben, ist ein Schwimmmeister nötig. Walter wird sich über kurz oder lang aus dem Geschäft zurückziehen. Er bot jedoch an, seinen Nachfolger selber auszubilden. Allerdings wäre hier eine noch besserer Zusammenarbeit von Stadt und Wasserwacht nötig. Auch sollte man sich überlegen, Synergieeffekte zwischen Frei- und Hallenbad besser zu nutzen.

Hubert Häring (CFWG) griff bei der Diskussion vor allem die Anliegergemeinden Floß, Flossenbürg und Plößberg an, die von dem Bad profitieren, sich finanziell aber nur marginal beteiligen. "Sie setzen sich dem Vorwurf aus Trittbrettfahrer zu sein. Der Beitrag sollte größer werden."

Walter versuchte ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die meisten Besucher kämen aus den Anliegergemeinden und würden mit Eintrittsgeldern viel für den Erhalt des Bades beitragen.