25.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Sorghofer nach 0:1 gegen Luhe sauer auf Schiedsrichter Auf der Palme

von Autor ERProfil

Kaum zu beschreiben ist das Zustandekommen der mehr als unglücklichen 0:1-Niederlage des SV Sorghof im Bezirksligaspiel gegen den SC Luhe-Wildenau. Die umstrittenen Entscheidungen des Unparteiischen Tobias Späth (FC Furth) zu Ungunsten der Gastgeber hatten dabei maßgeblichen Einfluss auf den Spielausgang und brachten die Sorghofer auf die Palme.

Schon in der ersten Hälfte besaß der SVS die größeren Spielanteile und erspielte sich auch einige gute Torchancen. Nach Hereingabe von Michael Deinzer verpassten Udo Hagerer und Benedikt Ertl (18.) den Führungstreffer ebenso wie wenig später erneut Hagerer, dem der Ball über den Spann rutschte (38.), und Michael Deinzer, dessen Schuss Gästetorhüter Roland Frischholz noch mit den Fingerspitzen über den Querbalken lenkte (40.). Dazwischen lag die einzige Torchance der Gäste, als nach einem Konter Benjamin Urban nur die Latte traf (28.).

Auch nach dem Seitenwechsel drückte die Elf von Thorsten Baierlein auf das Führungstor, Luhe lauerte auf Konter. Benjamin Kraus und Benedikt Ertl ließen weitere Hochkaräter zur längst fälligen Führung liegen (57./61.). Auf der Gegenseite parierte Johannes Zinnbauer einen Schuss von Bastian Dütsch (62.). Die Schlussviertelstunde hatte es in sich. Hier setzte der SV Sorghof zur Schlussoffensive an. Carsten Steiner scheiterte aus kurzer Entfernung an Frischholz (78.). In einer Eins-zu-Eins-Situation wurde Udo Hagerer durch "Fußstehenlassen" eines Abwehrspielers im Strafraum klar zu Fall gebracht, doch der Schiedsrichter wollte stattdessen eine Schwalbe gesehen haben (79.) und gab Hagerer Gelb, nachdem schon zuvor ein grenzwertiges Handspiel der Gäste im Strafraum ungeahndet blieb (75.).

Mit einer Spielunterbrechung mitten in einem Angriffszug der Hausherren traf der Unparteiische eine weitere umstrittene Entscheidung (85.). Wie aus dem Nichts dann die eiskalte Dusche für die Hausherren, als Benjamin Urban einen Freistoß aus 17 Metern zum 0:1 verwandelte (89.). Hier wollte der Linienrichter zuvor ein Handspiel von Torhüter Zinnbauer außerhalb des Strafraums erkannt haben.

Die verzweifelten Bemühungen der Gastgeber, zumindest noch auszugleichen, waren ohne Erfolg. So blieb es beim unverdienten Sieg der Gäste, die ihr Glück selbst kaum fassen konnten, während die Sorghofer um den Lohn ihrer tadellosen Leistung gebracht wurden.

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