11.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

SpVgg SV II rettet sich mit 5:3-Derbysieg über FC Amberg II ins Ziel Zittersieg nach 4:0-Führung

Maximilian Schreyer (Mitte) war der Mann des Tages beim 5:3-Derbysieg der SpVgg SV Weiden II: Der Offensivspieler erzielte die ersten drei Weidener Tore und damit einen Hattrick. Bild: Büttner
von Redaktion OnetzProfil

SpVgg SV Weiden II: Galovic, Häffner, Schreyer (73. Fleischmann), Weihermüller, Scheidler, Hot (40. Wegmann), Klahn, Mutzbauer, Sokol (19. Schlagenhaufer), Drechsler, Riester

FC Amberg II: Auer, Wagner, Maltsev, Knoll, Giehrl, Seifert, Hausmann, Kramer, Schmidt (67. Becirovic), Klama (90. Müller), Morin (77. Reinwald)

Tore: 1:0/2:0/3:0 (6. /24./40.) Maximilian Schreyer, 4:0 (42.) Andre Klahn, 4:1 (44.) Jeremy Schmidt, 4:2/4:3 (51./78.) Marco Seifert, 5:3 (89.) Andre Klahn - SR: Manuel Dirnberger (Nittenau) - Zuschauer: 180

(otr) 5:3 hat die SpVgg SV Weiden II das Aufsteigerderby gegen den FC Amberg II gewonnen und sich damit nach dem dritten Spieltag an die Tabellenspitze der Bezirksliga Nord gesetzt.

Nimmt man den Spielverlauf bis zur Pause, dann sahen die Zuschauer eine klar dominierende Heimelf, die drauf und dran war, dem Gegner eine Lehrstunde zu erteilen. Nach anfänglichem Abtasten ergriffen die Hausherren die Initiative und machten mit einem Kopfball von Maximilian Schreyer nach nur sechs Spielminuten bereits das 1:0. Fünf Minuten später verweigerte der sicher leitende Schiedsrichter Manuel Dirnberger dem Weidener 2:0 die Anerkennung, da der Schütze Marius Sokol knapp im Abseits gestanden hatte.

So dauerte es bis zur 24. Minute, ehe der brandgefährliche Weidener Angreifer Maximilian Schreyer zum zweiten Mal zuschlug und Gästeschlussmann Alexander Auer überlupfte. Den Hattrick machte Schreyer dann in der 40. Minute perfekt. Die Amberger Hintermannschaft spielte vergeblich auf Abseits, Schreyer schaltete am schnellsten und überwand Auer zum dritten Mal. Als drei Minuten vor der Pause Andre Klahn gar auf 4:0 erhöhte, schien sich für Amberg, das bis dahin keine nennenswerte Gelegenheit hatte, ein Debakel anzubahnen.

Dass Jeremy Schmidt eine Minute vor der Pause auf 4:1 verkürzte, nahm man im heimischen Lager wohl nicht so recht ernst. Spätestens nach dem frühen 4:2 in der 51. Minute hätten bei den Weidener die Alarmglocken schrillen müssen. Während nun die Amberger alles riskierten, spulten die Hausherren ihr Programm einfach herunter. Nach einem eklatanten Weidener Abwehrfehler schaffte Marco Seifert mit seinem zweiten Treffer den Anschluss. Die Körpersprache der Gäste ging in Richtung viertes Tor, bei Weiden lief nicht mehr viel zusammen. Eine Energieleistung von Andre Klahn in der 89. Minute erlöste die Gastgeber, die sich mit einer hervorragenden Leistung vor der Pause diesen Sieg verdienten. Weidener Sieg hin, Amberger Niederlage her - diese beiden Mannschaften sind eine Bereicherung für die Bezirksliga Nord.

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