SpVgg SV Weiden mit 2:1-Arbeitssieg gegen Röslau - Hegenbart legt auf und trifft
Die Hundert lässt auf sich warten

Ralf Egeter (schwarz-blaues Trikot) wird in dieser Szene gestoppt. Die Weidener ließen sich aber über die 90 Minuten auch von Vorwärts Röslau nicht aufhalten. Bild: hfz
Weiden. (lst) Der Meister der Fußball-Landesliga Nordost, die SpVgg SV Weiden, lässt sich auf seinem Weg zu den zwei "Hundertern" nicht beirren. Die Mannschaft von Trainer Christian Stadler setzte sich am Samstagnachmittag vor rund 250 Zuschauern im Sparda-Bank-Stadion gegen den abstiegsbedrohten FC Vorwärts Röslau mit 2:1 (1:0) durch. Die Treffer für die Gastgeber markierten der erneut stark aufspielende Sven Kopp (34.) sowie Christoph Hegenbart (47.), der nun bereits 25 Saisontreffer auf seinem Konto hat. Für die aufopferungsvoll kämpfenden Oberfranken traf Ertac Tonka (87.).

94 Punkte und 99 Tore, bei drei noch ausstehenden Spielen, hat der Bayernliga-Aufsteiger nach diesem Erfolg auf dem Konto. "Es war, wie erwartet, ein hart erkämpfter Sieg", sagte Weidens Trainer Stadler nach dem Schlusspfiff. Er war mit dem "konzentrierten und engagierten Auftritt" seiner Elf in der ersten Hälfte durchaus zufrieden. Aber: "In der zweiten haben wir nach dem schnellen 2:0 die Zügel schleifen lassen. Da hat uns die nötige Konsequenz gefehlt", monierte der SpVgg SV-Coach.
Stadler vertraute gegen Röslau auf die gleiche Anfangsformation, die zuletzt beim 5:1 beim SV Etzenricht überzeugt hatte. Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass Röslau nicht gekommen war, um die Punkte kampflos abzugeben. Die Truppe von Trainer Rainer Stark war zwar darauf bedacht, zunächst kein Gegentor zu kassieren, setzte aber auch immer Akzente im Spiel nach vorne. So in der vierten Minute, als Tobias Benker den Ball nur knapp am langen Pfosten vorbeischob. Dann kam Weiden und hatte einige Möglichkeiten. Den Torjubel auf den Lippen hatten die Weidener Fans dann schon in der 24. Minute, als nach einer mustergültigen Kombination über Klaus Herrmann und Egeter der SpVgg SV-Angreifer aus 16 Metern nur die Latte traf. Die Bemühungen der Platzherren wurden in der 34. Minute belohnt. Hegenbart war bei seinem Solo über das halbe Spielfeld nicht vom Ball zu trennen und fand mit seinem Zuspiel Kopp, der vollendete.

Die Geschichte der zweiten 45 Minuten ist schnell erzählt. Weidens Trainer Stadler hatte in der Kabine die Devise ausgegeben, schnell den zweiten Treffer zu erzielen. Eine Vorgabe, die seine Elf prompt umsetzte, denn Hegenbart war in der 47. Minute zur Stelle. "Danach wollten wir die Partie weiter ruhig kontrollieren, was uns aber nicht wirklich gelungen ist. Wir schalteten nicht nur einen, sondern gleich zwei Gänge zurück", analysierte der SpVgg SV-Coach treffend.
Denn 100. Saisontreffer hatte Egeter (61.) auf dem Fuß, doch der Röslauer Torhüter Grimm reagierte blitzschnell. Auf der anderen Seite entschied Referee Christoph Stühler in der 70. Minute zu Recht auf einen Elfmeter, als Benjamin Scheidler bei einer Flanke in den Strafraum an der Hand getroffen wurde. Allerdings behielt Forster gegen den eingewechselten Ertac Tonka die Oberhand. So kamen die nie aufsteckenden Gäste durch Tonka in der 87. Minute lediglich noch zum Ehrentreffer.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.