SpVgg Vohenstrauß und SC Luhe-Wildenau trennen sich 0:0 nach schwachem Spiel
Rote Karte als einziger Aufreger

Die Höhepunkte in der Bezirksligapartie zwischen der SpVgg Vohenstrauß und dem SC Luhe-Wildenau waren dünn gesätz. In dieser Szene jagt SpVgg-Angreifer Markus Schreiner, verfolgt von Christoph Hagler (SC), dem Ball hinterher. Bild: Schwarzmeier
SpVgg Vohenstrauß: Karg, Gmeiner, Schmidt, Tölzer, Schieder, Scharl, Dobmayer (89. Striegl), Neidhardt, Rewitzer (46. Schreiner), Müssig, Karl

SC Luhe-Wildenau: Frischholz, Lindner (46. Zeitler), Kett, Lorenz, Frank Rothballer, Stadler (76. Köllner), Urban, Matthias Rothballer, Kämpf (20. Hagler), Dirscherl, Herrmann

SR: Ingo Kagerer (1. FC Schwandorf) - Zuschauer: 250 - Rot: (56.) Florian Kett (SC) wegen Unsportlichkeit

(ggr/af) Nulldiät im Vohenstraußer Sportzentrum: Die gastgebende SpVgg und der SC Luhe-Wildenau trennten sich am Mittwochabend in einem schwachen Bezirksliga-Nachholspiel mit 0:0. Beide Mannschaften blieben damit zum neunten Mal in Folge ungeschlagen.

Dabei hätte die Partie wohl noch eine halbe Stunde länger dauern können, ohne dass dies zu einem Torerfolg geführt hätte. Beide Seiten hatten jeweils nur zwei gute Chancen, aber die Stürmer schafften es an diesem Tag nicht, das Leder im gegnerischen Kasten unterzubringen.
Glück hatte die SpVgg in der 55. Minute, als SC-Mittelfeldspieler Benjamin Urban alleine auf Torwart Dominik Karg zuging und von Ronny Tölzer kurz festgehalten wurde. Jedoch setzte sich der Luhe-Wildenauer durch und versuchte, mit einem strammen Schuss das Tor zu erzielen, weshalb Schiedsrichter Kagerer nicht abpfiff. Hier hätte sich Vohenstrauß nicht beschweren dürfen, wenn auf Strafstoß entschieden worden wäre. Im Anschluss beschwerte sich der Luhe-Wildenauer Florian Kett vehement und wohl auch beleidigend gegenüber dem Referee, weshalb dieser Rot zog.

Kurz vor Spielende wurde Christoph Müssig knapp an der Strafraumgrenze gefoult. Auch hier pfiff der Unparteiische keinen Elfer, was das Ganze wieder etwas gerade rückte. Ansonsten war das Spiel geprägt von Mittelfeldaktionen. Beide Vereine zerstörten bereits hier die Angriffsbemühungen des Gegners. Anscheinend wollte keines der Teams die Serie reißen lassen. Unterm Strich war das Remis gerecht.
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