SpVgg Vohenstrauß unterliegt trotz Steigerung nach der Pause mit 0:2 - Kraus und Renner treffen
Grafenwöhr landet Arbeitssieg

Ein direkt verwandelter Freistoß des Grafenwöhrer Spielführers Markus Kraus (nicht im Bild) führte zum 1:0 für die Sportvereinigung. Sowohl der Vohenstraußer Torwart Wolfgang Eiber als auch sein Teamkamerad Tobias Scharl (blau) und SV-Akteur Stefan Weiss verfehlten den als Flanke gedachten Ball. Bild: Schwarzmeier
SV Grafenwöhr: Kausler, Kasseckert, König, Träger (72. Lober), Dippl, Stephan Wächter, Dobmann (60. Drat), Weiss, Renner, Schuster, Kraus.

SpVgg Vohenstrauß: Eiber, Gmeiner, Schmidt, Kett, Zitzmann, Dobmayer, Neidhardt, Bergmann (87. Özbay), Karl, Tölzer, Scharl (77. Quast).

Tore: 1:0 (20.) Markus Kraus, 2:0 (90. + 4) Johannes Renner - SR: Michele-Angelo Strebel - Zuschauer: 100.

(atn) Nach einen umkämpften Spiel, dass von vielen Unterbrechungen geprägt war, setzte sich die Sportvereinigung Grafenwöhr gegen die SpVgg Vohenstrauß glücklich, aber nicht unverdient mit 2:0 durch.

Die Heimelf von Trainer Thomas Daschner kam zunächst besser ins Spiel und hatte bereits in der Anfangsphase durch David Dobmann die Möglichkeit zur Führung. In der 20. Spielminute erzielte Markus Kraus das 1:0. Der von ihm ausgeführte Freistoß aus gut 20 Metern aus rechter Position flog durch die Reihen der Angreifer und Abwehrspieler und landete, von niemandem berührt, im Tor der Gäste. Nach der Führung flachte die spielerische Qualität der Partie ab, so dass es kaum noch zu Torchancen kam. Lediglich ein abgefälschter Freistoß für die SV Grafenwöhr kurz vor der Halbzeit wurde vom Vohenstraußer Keeper Eiber gut pariert.

In der zweiten Hälfte kamen die Gäste besser ins Spiel und übten mehr Druck auf die Abwehrreihe der Heimmannschaft aus. Nach einer guten Stunde sah es so aus, als wären die Füße der Grafenwöhrer Akteure durch lange Wege und viel Arbeit nach vorne schwer geworden. In dieser Phase hatte Daniel Bergmann nach Hereingabe in den Strafraum die Möglichkeit zum Ausgleich, als er ungedeckt aus kurzer Distanz aus der Drehung am Tor vorbeischoss.

Die Gäste machten weiter Druck und waren in der Schlussphase oft nur durch Foulspiel zu bremsen. In der 81. Minute hatte Stefan Karl nochmals das 1:1 auf dem Fuß, konnte aber nicht verwandeln. Da die Spielvereinigung nicht ohne Punkt nach Hause fahren wollte, warf sie in der Nachspielzeit alles nach vorne. Sie wurde klassisch ausgekontert, als Johannes Renner kurz vor Spielende Grafenwöhr mit dem zweiten Treffer erlöste

. Unterm Strich war SV-Trainer Thomas Daschner nach der Pleite vom Freitag in Katzdorf mit dem Arbeitssieg zufrieden.
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