SSV Paulsdorf überrascht den Bezirksliga-Spitzenreiter mit einem 2:0-Sieg
SC Ettmannsdorf enttäuscht

Sebastian Fischer hatte bei der 0:2- Niederlage des SC Ettmannsdorf in Paulsdorf die beste Torchance des Spitzenreiters. Bild: Gebert
SSV Paulsdorf: Fladerer, Weigl, Hager, Schmidl, Grosser, Döhler (88. Aschenbrenner), Koch, Kätzlmeier (82. Schweimer), Paa, Tobias Scherm, Mujku (68. Oliver Scherm)

SC Ettmannsdorf: Ebner, Fenk, Fischer, Philipp Peter, Kara (71. Eich-stetter), Bohnert, Solfrank (68. Koc), Zilch, Felix Peter, Drothler, Zitzl (46. Akdogan)

Tore: 1:0 (39.) Stefan Hager, 2:0 (64.) Florian Paa - SR: Manuel Rieß (TSV Bindlach) - Zuschauer: 150

Mit einer großen Überraschung endete das Nachholspiel in der Bezirksliga Nord zwischen dem SSV Paulsdorf und dem SC Ettmannsdorf. Der abstiegsgefährdete Gastgeber besiegte den bisher so dominant auftretenden Spitzenreiter mit 2:0.

Während die Gastgeber erneut recht sicher in der Abwehr standen, enttäuschten die Gäste auf der ganzen Linie. Nicht eine einzige Tormöglichkeit hatte der SCE im ersten Spielabschnitt zu verzeichnen, vor dem Strafraum war Schluss mit den Angriffsbemühungen. Aber auch der SSV konnte sich nicht viele Möglichkeiten erspielen, nachdem Sturmführer Stefan Ries gesperrt fehlte und Ilir Mujku nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Mit einem Freistoß aus gut 30 Metern, der leicht abgefälscht war und bei dem SCE-Schlussmann Tim Ebner keine gute Figur abgab, besorgte Stefan Hager die Führung der Paulsdorfer (39.).
Mit einem neuen Mann für den enttäuschenden Holger Zitzl machten die Gäste nach dem Wechsel mehr Druck. Aber da der SC zu umständlich und mit wenig Zug zum Tor agierte, konnte die SSV-Abwehr immer wieder klären. Dagegen hatte Ilir Mujku sogar die Möglichkeit, die Führung auszubauen, aber Ebner parierte seinen Schuss aus zwölf Metern (51.). Kurz darauf die beste Möglichkeit des Tabellenführers: Sebastian Fischers Kopfball nach einem Eckball landete aber nur am Außennetz (58.).

Nach einem weiteren Paulsdorfer Konter spielte Mujku Florian Paa wunderbar frei und dieser besorgte mit einem unhaltbaren Schlenzer die Vorentscheidung (64.). Felix Peter (69.) und Akdogans (74.) konnten mit ihren Schüssen Andreas Fladerer im SSV-Tor nicht gefährden. In den letzten zehn Minuten beschränkten sich die Platzherren auf das Halten des Vorsprungs und ließen außer einigen Eckbällen nichts mehr zu.
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