Stadt bemüht sich um Patenschaft mit Einheit des neuen Bataillons in der Weidener Ostmarkkaserne
Nur noch zwei Batterien sind frei

Zu einem Informationsgespräch im Rathaus empfing (von links) Bürgermeister Peter Lehr Oberstleutnant Michael Heinrich und Oberstleutnant Bernd J. Henn von der Ostmarkkaserne Weiden. Zentrales Thema war die Patenschaft, die die Stadt Eschenbach mit einer Batterie eingehen möchte, die künftig dort stationiert sein wird. Bild: rn

"Bitte üben Sie sich noch in Geduld, wir befinden uns noch in der Warteschleife." Mit diesen Worten endete im Bürgermeisterzimmer eine Gesprächsrunde zwischen Bürgermeister Peter Lehr und den Oberstleutnanten Bernd J. Henn und Michael Heinrich. Hintergrund ist das Bestreben der Stadt, mit einer Batterie des in der Ostmarkkaserne Weiden in Aufstellung befindlichen Beobachtungspanzerartilleriebataillons 131 eine Patenschaft einzugehen.

Oberstleutnant Michael Heinrich informierte den Bürgermeister über Ausrüstung und Abläufe zur Auflösung der Artilleriebataillone in Mühlhausen und Sondershausen in Thüringen. Er berichtete, dass Teile des Raketenartilleriebataillons Sondershausen bereits nach Weiden verlegt worden seien.

Ergänzend dazu ging Oberstleutnant Bernd J. Henn auf die derzeit laufende, finanziell gesicherte Ertüchtigung des Standorts Weiden ein. Dieser wird bis zum nächsten Jahr eine deutliche Aufwertung erfahren.

Für Heinrich, der als Oberpfälzer in den Jahren 1999 bis 2005 bei den 115ern in Neunburg vorm Wald Dienst tat, gehören in Bayern Patenschaften zwischen Gemeinden und Bundeswehreinheiten zum normalen Geschehen. Dies sei ein Teil der Integration Zivilgesellschaft-Militär, auf die er seine Frauen und Männer in Mühlhausen bereits vorbereitet habe.

Seitens der Bundeswehr sei vorgesehen, dass für die drei Gemeinden im Umland, die bisher bereits eine Patenschaft mit einer Einheit am Standort Weiden hatten, der "Status quo" gelte. Damit seien von den fünf Batterien des neuen Beobachtungspanzerartilleriebataillons "nur noch zwei patenlos", machte der Oberstleutnant deutlich.

Er empfahl deshalb, baldmöglichst eine Genehmigung zu beantragen. Allerdings werde über diese wahrscheinlich erst 2014 entschieden.
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