Stadtnotizen

Jeder ist wichtig

Kemnath. (jzk) Einen Jugendgottesdienst hatten einige Firmlinge im Zuge eines Firmprojekts vorbereitet. Zehn Jungs und Mädchen hatten bei sechs Proben fünf neue Lieder mit der Singgruppe 91 um Stefanie Wöhrl einstudiert.

"So vieles scheint heutzutage keinen Sinn mehr zu haben", meinte Pastoralreferent Alfred Kick in der Messe. Wozu sich einsetzen, wenn am Ende doch nichts dabei herauskomme? Von solcher Resignation sei im heutigen Evangelium etwas zu spüren, wenn die Jünger ohne Elan zum Fischfang aufbrechen und dann tatsächlich ohne einen Fisch im Netz zurückkommen. Erst auf den Rat eines Fremden (den sie später als Jesus erkennen), das Netz auf der anderen Seite des Bootes auszuwerfen, gelingt ihnen der große Fang.

"Petrus hätte zu dem Fremden genauso sagen können: ,Sei still! Vom Fischen verstehe ich mehr als du'", erklärte Kick. Aber er habe ihm vertraut und deshalb sei ihm geholfen worden. In einem Sprechspiel stellten die Firmkinder Celine, Moritz, Michael und Luca den reichen Fischfang auf dem See von Tiberias szenisch dar.
"Kein Mensch ist überflüssig, jeder ist ein wichtiger Teil der Schöpfung", betonte Stadtpfarrer Konrad Amschl. Das erkannten die Firmlinge auch beim Betrachten eines Mandalas des indischen Künstlers Jyoti Sahi, der in seinem Meditationsbild 153 Fische in einem Dreieck angeordnet hat. Bei den Fürbitten beteten sie für alle Menschen, die allein sind und sich ausgegrenzt fühlen.

Bei Recken bald wieder mit Hand anlegen

Kemnath. (hl) Der Ritterbund Waldeckh zue Kemenatha stattete seinem Kellermeister Josephus von Obernburg (Josef Ponnath) einen Krankenbesuch ab. Nach einer schwereren Operation an der linken Hand, freute er sich über die Gäste und versprach, bald wieder an den Kapiteln teilnehmen zu wollen.

Großmeister Werner von Podewils (Ponnath), der Großgebietige Wolf vom Seegrund auf Haunritz (Wolf Veigl) sowie die Burghräte Herbert von Podewils (Herbert Ponnath) und Johannes von Lengenfeld (Hans Lukas) dem Recken einen guten Heilungsverlauf. Der Großmeister betonte, dass Josephus von Obernburg auch immer mit Hand anlege, wenn etwas zu tun sei. Als kleines Zeichen des Dankes für seine Arbeit überreichte er ihm ein Präsent mit gesundheitsförderndem Inhalt.
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