26.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Städtebauförderung der größte Posten im Neukirchener Investitionshaushalt 2014 Keine neuen Kredite geplant

Einstimmig genehmigte der Gemeinderat den Haushalt 2014. Einnahmen und Ausgaben schließen im Verwaltungshaushalt mit 4,3 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt mit 1,4 Millionen Euro ab. Wenn alles nach Plan läuft, kommt die Gemeinde Neukirchen heuer ohne neue Kredite aus.

von Wolfgang BerndtProfil

"Die finanzielle Situation der Gemeinde könnte besser sein. Aber der auf rund eine Million Euro gestiegene Einkommensteueranteil bedeutet, dass für notwendige Investitionen das Geld da ist", eröffnete 1. Bürgermeister Winfried Franz die Haushaltsberatungen. Mit Zahlen wartete die Kämmerin Ingrid Plickert auf.

Dem Leerstand begegnen

Den größten Ausgabenposten, die Städtebauförderung, lässt sich die Gemeinde 415 000 Euro kosten. An staatlichen Zuschüssen kommen dafür 290 000 Euro wieder herein. Ziel dieser Anstrengungen sei es, den Leerstand im Ortskern zu begegnen und städtebauliche Missstände zu beseitigen.

In die Abwasserbeseitigung nach Sulzbach-Rosenberg steckt die Gemeinde 107 000 Euro. Für Anschaffungen beim Bauhof sind im Haushalt 92 000 Euro, für die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen 70 000 Euro und für energetische Maßnahmen am "Neukirchner Hof" 72 000 Euro angesetzt.

Unter dem Strich wirft der Verwaltungshaushalt eine Zuführung von rund 460 000 Euro an den Vermögenshaushalt ab. 450 000 Euro entnimmt die Gemeinde aus ihren Rücklagen, und vom Staat kassiert sie 130 000 Euro als Investitionspauschale.

Diskussion um Waldwege

Gemeinderätin Birgit Berendes erkundigte sich, was 2013 für den Unterhalt der Waldwirtschaftswege getan wurde. Der damalige Ansatz von 15 000 Euro sei im aktuellen Haushalt auf 11 000 Euro reduziert worden. "Welche Maßnahmen sind für dieses Jahr geplant?", fügte Gemeinderat Hans Zacharias hinzu. Ähnlich äußerten sich Peter Achatzi und Irene Sperber.

3. Bürgermeister Herbert Pilhofer erklärte, er habe eine Zeitlang - ohne konkrete Aufträge für bestimmte Strecken - Waldwege gesäubert. Seine Zeit lasse das künftig nicht mehr zu. Deshalb sollte jemand anders beauftragt werden. Auf Vorschlag von Gemeinderat Christian Sperber wird sich der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen mit der Materie beschäftigen und Verantwortliche festlegen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp