27.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Storchstreit: noch kein Ende in Sicht Reaktion

von Redaktion OnetzProfil

Amberg-Sulzbach/Kirchenthumbach. (roa) Wer am Ende Recht bekommt? Die Antwort wird es nicht so schnell geben. In Sachen Dienstaufsichtsbeschwerde des Kirchenthumbacher Umweltaktivisten Emil Jenne gegen Landrat Richard Reisinger und Mitarbeiter der Höheren Naturschutzbehörde ist eine Entscheidung zeitlich noch nicht absehbar.

Ein Ergebnis im August wird immer unwahrscheinlicher. Sowohl vonseiten der Regierung als auch des Landratsamtes gebe es urlaubsbedingte Verzögerungen. Das bestätigten Regierungs-Pressesprecher Joseph Karl und Harald Herrle vom Landratsamt. Erst wenn beide Stellungnahmen auf dem Tisch liegen, könne eine seriöse Prüfung der Vorwürfe erfolgen, sagte Karl.

Jenne hatte sich Ende Juli an die Regierung der Oberpfalz gewandt, weil das Landratsamt und die Höhere Naturschutzbehörde entschieden hatten, den Bau von zwei Windrädern zwischen Hagenohe (Stadt Auerbach) und Altzirkendorf (Markt Kirchenthumbach) nicht zu stoppen, obwohl in unmittelbarer Nähe ein Schwarzstorch-Paar seinen Nachwuchs aufzieht. Inzwischen sind beim ersten Windrad bereits die Rotorblätter angebracht.

Tipps und Termine

Neues aus der Vergangenheit

Neustadt am Kulm. Mit neuen Funden lassen die Archäologen der Grabungen am Rauhen Kulm aufhorchen. Mehr dazu können Interessierte bei der Abschlussveranstaltung am Freitag, 29. August, erfahren. Beginn ist um 15 Uhr, Treffpunkt bei der ehemaligen Gaststätte am Sandberg.

Grabungsleiter Dr. Hans Losert wird Ergebnisse und Funde vorstellen. Der Historische Verein für Oberfranken und der Förderverein "Rauher Kulm" laden zu der Veranstaltung ein. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden werden für die Ausgrabungen verwendet.

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