SV Etzenricht nach 2:1-Sieg in Erlangen weiter im Rennen um Platz zwei
Nur eine Pflichtaufgabe

Erlangen. (war) Der SV Etzenricht erledigte die Pflichtaufgabe beim FSV Erlangen-Bruck II und brachte mit dem 2:1-Sieg die Punkte letztendlich verdient unter Dach und Fach.

Nach der 1:0-Führung durch Stefan Graf Mitte des ersten Durchgangs sorgte der zweite Treffer für klare Verhältnisse. Der Anschluss für die Mittelfranken zwei Minuten vor dem Schlusspfiff kam zu spät, um eine ernsthafte Gefahr für die Maloku-Truppe herauf zu beschwören. Die Brucker Reserve verlor durch diese Heimniederlage den Kontakt zu den Relegationsrängen um den Ligaerhalt, der Abstand wuchs inzwischen auf acht Punkte an. Die Oberpfälzer bleiben damit sechs Spieltage vor Saisonende im Rennen um den begehrten Platz zwei.

"Uns war sehr wohl klar, dass wir den Kantersieg aus dem Hinspiel vorab aus dem Gedächtnis löschen mussten und uns heute kein filigranes Fußballspiel bevorstand, der Erfolg war unter dem Strich aber verdient und nach dem 2:0 auch in Sicherheit", sagte SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann am Sonntagnachmittag. Gegenüber der Startelf des Wochenspieltags vollzog Trainer Faruk Maloku vier Änderungen. André Biermeier, Michael Dietl, Andreas Schumacher und Andreas Mark waren von Beginn an dabei. Weiteres Umdisponieren war wegen der Verletzung von Niko Becker in der 9. Minute nötig, der Torjäger zog sich eine Zerrung zu.
Wenn auch der Spielfluss nicht wie gewohnt ablief, die erste Chance bot sich SV-Spieler Dietl bereits in der 7. Minute. FSV-Keeper Marc-André Örtelt war für ihn die Endstation. Mit einer idealen Flanke machte Andreas Schumacher den Weg zum 1:0 frei und Graf köpfte aus sechs Metern ein. Graf stand ein weiteres Mal im Mittelpunkt, als er im Erlanger Strafraum umgestoßen wurde, die Schiri-Pfeife aber stumm blieb (33.). Etzenricht hatte noch Gelegenheiten durch Fuchs und Wendel. Erlangen hatte bis zur Pause lediglich Weitschüsse in Richtung SVE-Tor zu verzeichnen.

Die Gastgeber wollten die Begegnung nach der Pause drehen. Mehr als eine unübersichtliche Strafraumsituation (58.) und ein gefährlicher Freistoß des besten Bruckers, Markus Valeri (61.), sprang nicht heraus. Ein kluger Pass von Jakob genau in die Schnittstelle der FSV-Abwehrkette war der Auslöser für das 2:0. Fuchs schnappte sich den Ball nach einem Spurt und schloss aus 16 Metern ab. Einmal musste sich SVE-Torhüter Thomas Prölß noch beweisen, als ihm Brucks "Joker" Philip Snajder eine Parade abforderte.

Den Schlusspunkt für die Gäste setzte Biermeier per Kopf nach einem Eckball. Es fehlten nur Zentimeter. Das Tor des gastgebenden FSV glückte schließlich Rene Schmitt mit einem unhaltbaren Knaller aus der zweiten Reihe.
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