SV gewinnt Nachholspiel gegen den TSV Detag Wernberg 1:0 - Siegtor durch Max Weniger
Wichtiger Dreier für Plößberg

Der SV Plößberg feierte am Mittwochabend einen wichtigen 1:0-Erfolg gegen den TSV Detag Wernberg. Hier kommt Stefan Walter vor dem Wernberger Christian Beer zum Kopfball. Mit im Bild die Plößberger Jaroslav Filinger (links) und Wolfgang Reichl (rechts). Bild: Gebert
SV Plößberg: Zeus, Reichl, Gleißner (70. Stefan Walter), Reil, Böckl, Mois, Toni Weniger, Schiener, Max Weniger (88. Johannes Gradl), Filinger, Christian Wittmann (70. Hecht)

TSV Detag Wernberg: Cipra, Beer, Baeske, Hagn, Patrick Luff, Boyce, Ott, Thimo Luff, Hösl, Cihelka, Sindelar

Tor: 1:0 (40.) Max Weniger - SR: Thomas Ehrnsperger (1. FC Rieden) - Zuschauer: 150

(gb) "Hauptsache gewonnen!" So lautet aus Sicht des SV Plößberg das Fazit nach dem wichtigen 1:0-Erfolg gegen den TSV Detag Wernberg. In einer Partie mit wenig Höhepunkten gewannen die Stiftländer aufgrund der ersten Halbzeit verdient. Nach dem Seitenwechsel gelang den Gastgebern nicht mehr viel. In Gefahr geriet der Sieg jedoch nicht, denn die in der Offensive harmlosen Wernberger konnten sich während der gesamten 90 Minuten keine einzige zwingende Torchance erspielen.

Gegen die defensiv eingestellten Gäste ergriffen die Stiftländer von Beginn an die Initiative. In der 5. Minute bot sich Jaroslav Filinger alleine von Detag-Schlussmann Petr Cipra die erste Großchance, doch sein Schuss war zu schwach. An den weiteren gefährlichen Offensivaktionen war meist Max Weniger beteiligt. Nach einem Fehlpass von Julian Hösl klärte Cipra vor dem Plößberger Angreifer (20.) und dann rettete Tomas Cihelka nach einem Weniger-Schuss mit dem Kopf auf der Linie (30.). Fünf Minuten vor der Pause fiel dann die verdiente Führung für Plößberg. Die Wernberger Abwehr wollte auf Abseits spielen, doch der Pass kam genau im richtigen Moment. Max Weniger lief alleine auf Cipra zu und vollstreckte eiskalt (40.). Die Angriffsversuche der Gäste beschränkten sich auf zwei, drei Distanzschüsse, die aber keine Gefahr heraufbeschworen.
Nach der Halbzeit gab es Fußball zum Vergessen. Die Plößberger kontrollierten zwar das Spiel, gefährlich waren sie aber nicht mehr. Auch auf der Gegenseite passierte nichts: Die Wernberger zeigten, warum sie heuer alle fünf Auswärtsspiele verloren haben und dabei kein Tor erzielten.

Am Ende zählten für den SV Plößberg nur die drei Punkte. Mit 37 Zählern liegt die Mannschaft von Trainer Franz Dürrschmidt jetzt elf Punkte vor den beiden Relegationsplätzen 12 und 13. Die Wernberger (11./28) stecken dagegen weiterhin mitten im Abstiegskampf.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.