SV Plößberg unterliegt dem SC Luhe-Wildenau mit 1:4 - Keeper Zeus erwischt schlechten Tag
Clevere Gäste nutzen Fehler aus

Torjäger Matthias Freundl ist ausgerutscht, Tobias Frank (rechts) hat das Nachsehen: Es war nicht der Tag des SV Plößberg, der am Sonntag gegen den SC Luhe-Wildenau klar mit 1:4 den Kürzeren zog. Bild: Gebert
SV Plößberg: Zeus, Reichl, Gleißner (62. Frank), Reil (69. Löw), Böckl, Mois (69. Gradl), Schiener, T. Weniger, M. Weniger, Filinger, Freundl

SC Luhe-Wildenau: Frischholz, Lindner, Hagler, Kett, Lorenz, Rothballer, Pollakowski, Stadler (73. Köllner), Urban, Zeitler, Weiß

Tore: 0:1 (2.) Michael Lindner, 0:2 (25.) Florian Weiß, 1:2 (55.) Matthias Freundl, 1:3 (67.) und 1:4 (72.) Andreas Pollakowski - SR: Stephan Herdegen (DJK Regensburg 06) - Zuschauer: 120

(svp) Auch der SV Plößberg konnte die Serie des SC Luhe-Wildenau nicht beenden. Mit 1:4 unterlag die Dürrschmidt-Truppe den Gästen, die nun seit zwölf Spielen ungeschlagen sind. Entscheidend waren individuelle Fehler in der Abwehr, die von den cleveren Gästen eiskalt ausgenutzt wurden. Außerdem hatte der Plößberger Keeper Marco Zeus nicht seinen besten Tag erwischt.

Bereits nach zwei Minuten gingen die Gäste in Führung. Die Plößberger Abwehr war nicht im Bilde und Michael Lindner schoss frei stehend ein. Die Gastgeber brauchten einige Minuten, um diesen Schock zu verdauen. Die Gäste hatten mehr vom Spiel und agierten gefällig im Spielaufbau, auch in den Zweikämpfen waren sie aggressiver als die Hausherren. Als sich die Plößberger nach einer knappen halben Stunde etwas gefangen hatten, folgte der nächste Rückschlag. Eine harmlose Rückgabe schlug Keeper Marco Zeus Gästespieler Florian Weiß vor die Füße, der nach einem kurzen Sprint zum 2:0 vollstreckte. Aufregung gab es kurz vor dem Pausenpfiff, als Matthias Freundl per Kopf ein Tor erzielte, der Assistent an der Linie den Ball jedoch im Toraus gesehen haben wollte.
Nach dem Seitenwechsel begannen die Hausherren druckvoll und drängten auf den Anschlusstreffer. Dieser gelang in der 55. Minute Torjäger Matthias Freundl nach einer sehenswerten Kombination. Hoffnung keimte nun bei den Gastgebern auf, die aber in der 67. Minute zerstört wurde, als Andreas Pollakowski nach einem Eckball völlig frei per Kopf den alten Abstand wieder herstellte. Den endgültigen K. o. versetzte den Plößberger erneut Pollakowski (72.), wobei Torhüter Zeus eine hohe Flanke in den Strafraum unterlief. Der Sieg der Gäste geht vollkommen in Ordnung, da sie die reifere Spielanlage zeigten und die individuellen Fehler der Hausherren eiskalt ausnutzten.
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