SV Raigering besiegt SV Grafenwöhr mit 5:3 - "Meister Schlendrian" bringt "Panduren" immer ...
Doppelter Doppelpack in verrücktem Spitzenspiel

Die 90 Zuschauer im Pandurenpark mussten bei nasskalter Witterung ihr Kommen nicht bereuen. Sie sahen ein verrücktes Bezirksliga-Spitzenspiel mit acht Treffern. Mit guten Vorsätzen startete der SV Raigering in die Partie. Doch schon nach fünf Minuten stand es 1:0 für die Sportvereinigung Grafenwöhr. Klaus Moucha grätschte im Strafraum seinen Gegenspieler in die Beine. Den Strafstoß verwandelte Johannes Renner sicher. In der Folgezeit tummelten sich beide Teams überwiegend im Mittelfeld, somit blieben sehenswerte Chancen Mangelware. Doch mit der Zeit ließ Raigering den Ball laufen und gewann damit die Oberhand.

Mit einem Doppelschlag rückten die Gastgeber das Kräfteverhältnis auch im Resultat zurecht. Es waren zwei vorbildlich herausgespielte Treffer. Zunächst passte Patrick Stauber den Ball genau in die Gasse zum durchstartenden Nikolai Seidel, der mit Klasse den Ball per Lupfer im Kasten versenkte (23.). Der Torschütze war es dann, der zwei Minuten später einen eroberten Ball in die Mitte zu Alexander Greger spielte. Dieser schob zur Führung ein. In Bedrängnis kamen die "Panduren" immer dann, wenn sie leichtsinnige Aktionen ausführten. So kam es mit dem Halbzeitpfiff dann auch zum Ausgleich durch Stephan Wächter.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der dem Spitzenspiel die richtige Würze gab. Raigering drängte nach der Pause auf die Entscheidung. Chancen ergaben sich vor allem durch hohe Bälle, doch der Abschluss mit dem Kopf funktionierte zunächst nicht. Erfolgreich war letztendlich nach mehreren erfolglosen Versuchen Maximilian Prechtl, der in der 68. Minute eine Ecke von Alexander Greger verwertete. Doch immer wenn der SVR in Führung ging, kehrte auch "Meister Schlendrian" zurück ins Spiel. So wie in der 84. Minute, als Kevin Hudert nochmals ausgleichen konnte. Grafenwöhr war gerade in dieser Phase nicht chancenlos. Doch SVR-Zerberus Andreas Appel und das Aluminium retteten.

Raigering kam wieder zurück: In der 87. Minute setzte Nikolai Seidel mit einer überlegten Flanke Patrick Stauber in Szene, der das 4:3 besorgte. In der Nachspielzeit war es Thomas Maier, der ein Auge für Marco Jank bewies, der zwei Minuten nach seiner Einwechselung den verdienten 5:3-Endstand erzielte.
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