06.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

SV Raigering will Anschluss nicht verlieren - Im Derby gegen DJK Ensdorf unter Zugzwang Vollstrecker verzweifelt gesucht

Sebastian Siebert macht den Unterschied: Während die DJK Ensdorf auf einen Torjäger bauen kann, der fünf der neun Treffer erzielte, fehlt beim SV Raigering nach wie vor ein gnadenloser Vollstrecker.

von Autor GTHProfil

Auch das Spiel beim SC Luhe-Wildenau zeigte einmal mehr: Chancen haben die Panduren durchaus, doch eben keinen Offensivspieler, der das Runde ins Eckige bringt. Somit fristet der SV Raigering sein Schattendasein im Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga Nord. Das zehrt allmählich an den Nerven - ein Befreiungsschlag muss her. Am besten gleich im Derby am Samstag, 6. September, um 16 Uhr gegen die DJK Ensdorf.

Das Glücksgefühl eines Sieges lernte die Truppe von Trainer Simon Gräß in dieser Woche schon einmal kennen. Im Toto-Pokal gewannen die Raigeringer beim TuS Kastl (1:0) und sind eine Runde weiter. Erneut hat es sich bewiesen, dass die Aufstellung mit Jungs aus der zweiten Reihe offenbar die erfolgreichere Variante ist. Doch jetzt den Sündenbock bei den im Pokalspiel fehlenden Akteuren zu suchen, wäre fatal. Bei dieser Quantität im Kader ist jeder Spieler wichtig und daher müssen auch Freiräume gewährt werden, um die Fußballer bei Laune zu halten.

Die wiedererstarkte Tugend der Panduren, der verbissene Kampf bis zur letzten Minute durch den bedingungslosen Auftritt als eine Einheit, darf nicht gefährdet werden.

Die Vorsaison sollte hier ein mahnendes Beispiel sein. Wenn die Raigeringer weiterhin kein Spiel verloren geben und somit sich selbst nicht aufgeben, wird sich der Erfolg auch einstellen. Doch allzu viel Zeit bleibt eben nicht, sonst verliert der SVR den Anschluss. Diese Sorgen hat die DJK Ensdorf nicht. Sie steht mit bereits elf Zählern auf einem beruhigenden siebten Tabellenplatz. Ensdorf, wie auch das Beispiel Pfreimd, zeigen außerdem, dass sich mit dem Vertrauen in einen bestehenden Kader und Zugängen aus der eigenen Jugend auch erfolgreich arbeiten lässt.

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