16.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

SV verliert beim Schlusslicht Deggendorf mit 0:2 - Nur gegen Ende hin ein leichtes Aufbäumen "Eine sehr mäßige Leistung" der Etzenrichter

von Redaktion OnetzProfil

Deggendorf. Das war kein lohnender Feiertagsausflug für die mitgereisten Etzenrichter Fans am Freitagabend. Völlig verdient unterlag die Elf von Bernd Rast im Donau-Wald-Stadion mit 0:2, wurde der Favoritenrolle gegen die zuvor punktlosen Gastgeber nicht gerecht.

Der Matchwinner am Freitagabend hieß Simon Schwetz, kurz vor der Pause und gleich danach entschied der 25-jährige, er kam vom Kreisligisten VfB Straubing zur SpVgg, die Partie mit zwei blitzsauberen Toren alleine. Das erste nach einem Solo, bei dem er drei Etzenrichter aussteigen ließ. Beim zweiten assistierte sein Kollege Maximilian Volg perfekt.

Bemerkenswerte personelle Veränderungen vollzogen sich bei den Grün-Weißen: Die von Trainer Darius Farahmand nominierte Startelf bestand ausschließlich aus Neuzugängen, davon stammen drei Fußballer aus Tschechien. Bei den Oberpfälzer Gästen kämpfte sich Kapitän Stephan Herrmann trotz lädierter Schulter durch, für den gesperrten Mittelfeldspieler Marco Lorenz rückte Martin Pasieka in die Anfangsformation und Julian Hösl kam für Andreas Mark auf der Außenverteidiger-Position zum Zug.

"Wir haben heute eine sehr mäßige Leistung geboten, unser Auftritt hatte über weite Strecken den Charakter eines Freundschaftsspiels, das Aufbäumen in den letzten 10 oder 15 Minuten war zu wenig und kam zu spät", ärgerte sich SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann.

Richtig reingekniet

Er ergänzte aber, dass damit die respektable Leistung der Gastgeber nicht schmälern wolle. "Die Grün-Weißen haben sich reingekniet, alles gegeben".

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