21.07.2007 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Tiere erhalten Trockenrasengebiete auch in Schmidmühlen Schafe auf dem Kühberg

von Autor POPProfil

Es gibt kaum einen zweiten Beruf, der nach Meinung der Deutschen so mit dem Begriffen "romantisch" oder auch "naturverbunden" belegt ist, wie der des Hirten oder Schäfers.

Gäbe es die Weihnachtsgeschichte nicht, wäre dieser Beruf in Deutschland vielleicht längst in Vergessenheit geraten. Ein wettergegerbter Mann mit langem Mantel, Hut und Stab inmitten einer Herde von weißen blökenden Schafen, dieses Bild haben die meisten Menschen beim Stichwort Hirte vor Augen.

Es war schon ein tolles Bild, als für einen Tag lang die Schäferin Karina Viehbacher ihre 820 Schafe in Schmidmühlen hütete. Sie kam mit ihrer Herde über das Vilstal durch den Archenleitener Forst auf das Trockenrasengebiet an der Burglengenfelder Straße.

Auf diesem "Kühberg" hielten früher Kühe den Strauch- und Pflanzenbewuchs klein. Als dieser wertvolle Trockenrasen zu verbuschen drohte, blieben die Schafe die letzte Hoffnung. Für viele Hänge sind die Schafherden die einzige Möglichkeit, die typische Kulturlandschaft mit Trockenrasen im Vils- und Lauterachtal zu erhalten. Hier ist Zusammenarbeit zwischen Schäfern, Gemeinden und Landschaftspflegeverbänden gefragt. So dankte die Schäferin Richard Lehmeier vom Landschaftspflegeverband für die Unterstützung.

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