20.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Tradition und Hilfe: Frauen sammeln über 7000 Euro Kräuter für die Mission

2014 war ein Rekordjahr für die Mitglieder des Missionskreis: Über 200 Kräuterbuschen verkauften die Mitglieder. Bild: rn
von Walther HermannProfil

Für "kirchliche Zwecke" hat Lidwina Wiedenhofer, 2003 die Kräuterbuchenaktion ins Leben gerufen. Bis heute hat der Missionskreis damit eine Menge erreicht. In den vergangenen zehn Jahren kamen zirka 7000 Euro zusammen.

Dabei befindet sich die Verkaufsaktion auf Wachstumskurs: 2006 verkauften die Frauen 120, in diesem Jahr 200 Buschen am Stand vor der Kirche. Zum Binden treffen sich die Mitglieder des Missionskreises vor dem Feiertag in der Garage der Familie Wiedenhofer. Das Material dafür hatten sie zuvor in Gärten und Fluren gesammelt.

Anfangs ging das eingenommene Geld überwiegend nach Indien. Der Missionskreis förderte dort vor allem den Priesternachwuchs und eine Leprastation. Anlässlich des Jubiläums "25 Jahre Leprahilfe Indien" gingen 2004 auch Rollstühle und Krücken in den Subkontinent. Auch für die Mosambik-Hilfe hatte der Kreis Geld übrig. Nachdem sich in dem südostafrikanischen Land nach Bürgerkrieg und Unwetterkatastrophen die Situation verbessert hatte, verlegte der Missionskreis ab 2004 seine Hilfetätigkeit auf die Stationen der Strahlfelder Dominikanerinnen in Simbabwe. Ein Großteil des Geldes kommt den Stationen Harrare und Bulawongo zu.

Die Eschenbacher Hilfsaktionen für das südliche Afrika haben eine lange Geschichte. Seit mehr als 30 Jahren unterstützt Wiedenhofer die Arbeit ihrer Schulfreundin Schwester Maria Rosa in Mosambik. Die Ordensschwester wirkt seit mehr als 50 Jahren in der ehemaligen portugiesischen Kolonie. 2006 war sie letztmals in Eschenbach. Damals sagte sie Dank für die Hilfe aus der Oberpfalz und berichtete auch von der Hilfsbedürftigkeit der Ordensstationen von Gottharda Metzner in Simbabwe.

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