09.09.2011 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Traditionsreiche Kirwa sorgt am langen Wochenende wieder für Ausnahmezustand im Ort - ... In Freudenberg steppt der (Kirwa-)Bär

von Adele SchützProfil

"Auf geht's zur Freudenberger Kirwa", heißt es dieses Jahr vom 10. bis 12. September. Das ganze Dorf feiert dann drei Tage lang mit einem großartigem Programm im Ausnahmezustand und lädt alle Kirwabegeisterten zum Mitfeiern in das beheizte Festzelt in den Märkl-Garten ein.

Seit Wochen laufen in ganz Freudenberg unter der Federführung des Kirwachefs Matthias Schlegl die Vorbereitungen auf Hochtouren, um die traditionelle Kirwa auch heuer zum absoluten Highlight des Veranstaltungsjahres werden zu lassen.

Matthias Schlegl bringt bereits im dritten Jahr als Kirwachef die nötige Routine für die aufwendige Organisation mit und wird an den drei Kirwatagen von rund 160 freiwilligen Helfern unterstützt. Ohne sie wäre die ganze Veranstaltung nicht möglich.

Am Samstag, 10. September, steht den Kirwaburschen zunächst ein harter Arbeitseinsatz bevor, wenn sie den von den beiden Altkirwaburschen Thomas Schwarz und Stefan Freundorfer gestifteten Baumriesen einholen müssen.

Um 13 Uhr ist dann geballte Muskelkraft gefragt, wenn das mit Kränzen und Girlanden festlich geschmückte Kirwa-Wahrzeichen in traditioneller Manier mit den "Goißn" in die Senkrechte gehievt wird.
Um 19.30 Uhr fällt dann der offizielle Startschuss für die Kirwa, wenn Schirmherr Bürgermeister Norbert Probst bereits zum 17. Mal als solcher das erste Fass süffiges Festbier von der Brauerei Märkl anzapft und mit einem "O'zapft is'" die 66. Auflage der traditionellen Kirwa nach dem Krieg eröffnet.

Den ganzen Abend über wird dann "Wöidarawöll" den Gästen richtig einheizen und das Stimmungsbarometer steigen lassen.

Am Sonntag, 11. September, versammeln sich um 14.30 Uhr die 35 fesch herausgeputzten Kirwamoidln und Kirwaburschen zum Höhepunkt der Kirwa, dem Baumaustanzen. Hierauf haben sie sich intensiv an zwei Tanzabenden vorbereitet, um bei Walzer und Dreher auch eine gute Figur zu machen.

Ein musikalisches Schmankerl der besonderen Art wartet dann auf alle Gäste, wenn die Kirwaburschen ihre 18 selbst gedichteten Gstanzeln über amüsante Begebenheiten im Dorf zum Besten geben.

Nach dem Kirwabaumaustanzen geht es im Festzelt mit der "Hammberbachthaler Blousn" weiter, die "unplugged" für beste Kirwastimmung sorgt. Um 19 Uhr werden sie von der Gruppe "Horrido-Express" abgelöst, die zünftig zum Tanz aufspielt.
Richtig rund geht es noch einmal am Montag, 12. September, wenn bereits ab 8 Uhr der Kirwabär durch das Dorf getrieben wird. Ab 15 Uhr läuft dann ein kleiner Zeltbetrieb, bevor um etwa 17 Uhr die Kirwapaare vom Bärentreiben im Zelt eintreffen.

Ab 19. 30 Uhr wird die ultimative Stimmungsband "D'Quertreiber" zum Kirwaausklang für beste Tanz- und Unterhaltungsmusik sorgen.

Mit der Baumverlosung um etwa 22 Uhr und der Verabschiedung der "alten Kirwaburschen" mit dem "Houtzamhaua" gegen 22.30 Uhr steigen die letzten Höhepunkte der diesjährigen Kirwa, die wie jedes Jahr Stimmung, Gaudi und Spaß garantiert.

Kirwachef Matthias Schlegl weist ausdrücklich darauf hin, dass es nicht gewünscht wird, dass Minderjährige sich ohne Begleitung der Eltern außerhalb der Jugendschutzzeiten am Festgelände aufhalten. Die Einhaltung des Jugendschutzes wird streng kontrolliert!

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