26.04.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

TSV Kirchenlaibach empfängt Dergahspor Rechnung offen

Der TSV Kirchenlaibach hat gegen Dergahspor Nürnberg noch eine kleine Rechnung offen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Kaufmann unterlag im Hinspiel nach einem 0:0-Halbzeitstand in doppelter Unterzahl noch mit 0:4. "Dies wird uns nicht mehr passieren", kündigt Kaufmann vor dem Rückrundenspiel am Samstag, 26. April, um 16 Uhr an.

von Autor LAIProfil

Kaufmann hat bei den spielstarken Mittelfranken derzeit ein Formtief und Personalprobleme ausgemacht. Und dies, obwohl Dergahspor mit teils spektakulären Transfers in dieser Saison immer wieder für Aufsehen gesorgt hat. Dennoch ist die Aufstellung der Gäste stets eine Wundertüte. Bislang wurden 36 verschiedene Spieler eingesetzt, darunter sowohl ehemalige Regionalliga-Spieler als auch Akteure aus der zweiten Mannschaft, wie bei der letzten Niederlage gegen Burgkunstadt.

Auch deshalb ist es für den akribisch arbeitenden Kaufmann dieses Mal nicht so einfach, seine Mannschaft auf diesen Gegner einzustellen. "Sicherlich ist Dergahspor in Komplettbesetzung eine der spielstärksten Mannschaften in der Liga. Allerdings ist es genau unsere Aufgabe, den Gegner nicht dominieren zu lassen und den Spielfluss zu jeder Zeit zu unterbinden", gibt Kaufmann die Marschroute vor. Ziel ist es, die Mittelfranken auch weiterhin auf Distanz zu halten.

Die beiden Spielen am Osterwochenende verliefen für Kirchenlaibach sehr durchwachsen. Gegen spielerisch schwächere Gegner, die fast ausschließlich mit langen Bällen agierten, sprang nur ein Zähler für den TSV heraus. Gegen Pettstadt brachte man sich durch individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten um den Lohn. Besonders ärgert Kaufmann, dass alle Tore durch Standardsituationen fielen, vor denen der Trainer im Vorfeld gewarnt hatte. Auch der berechtigte Elfmeter und die Rote Karte gegen Torwart Obwandner schmerzten. Gegen Oberkotzau musste man sich nach einer aussichtsreichen 2:0-Führung mit einer Punkteteilung begnügen, was vor allem auf strittige Schiedsrichterentscheidungen zurückzuführen ist. Ein äußerst fragwürdiger Elfmeter und ein Tor, dem ein Foul an Dadder voraus ging, sicherten den Hochfranken noch einen Punkt.
"Wir müssen uns den Vorwurf gefallen lassen, wieder einen sicheren Vorsprung nicht ins Ziel gebracht zu haben", resümiert der Spielertrainer, der gerade in der zweiten Halbzeit die Cleverness vermisste, den Ball länger in den eigenen Reihen zu halten. Die derzeit dünne Personaldecke mit vielen angeschlagenen und verletzten Spielern (Grauberger, Lauer, Grüner, Kastl, Ruder, Obwandner, Opfermann, Mager und Kaufmann selbst fehlten) tut ihr Übriges. Dennoch versucht man aus der Situation das Beste zu machen und gegen Dergahspor zu punkten.

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