TSV Kirchenlaibach verlässt mit 4:1-Sieg über Saas Bayreuth hintere Tabellenregion - ...
Raus aus der Ungemütlichkeit

Der Bayreuther Michael Trat ist in dieser Situation einen Schritt schneller am Ball als Fabian Sendelbeck. Der Kirchenlaibacher Stürmer erzielte dennoch das Auftakttor zum 4:1-Erfolg über Saas Bayreuth. Bild: Schwarzmeier
Kirchenlaibach. (lai) Beim TSV Kirchenlaibach ist wieder Freude eingekehrt. Mit einer überzeugenden Leistung bezwang er den Nachbarn BSC Saas Bayreuth und konnte so die ungemütliche Tabellenregion erst einmal verlassen.

Schon nach wenigen Sekunden fiel der erste Torschuss durch Küfner - vom Anpfiff an zeigten die Gastgeber, wer das über das gesamte Spiel das Sagen haben sollte. Dabei zeigte sich die Heimelf in allen Mannschaftsteilen verbessert. Durch den Einbau von Grüner in die Abwehr gewann diese merklich an Stabilität. Vorne gaben der durchsetzungsstarke Sendelbeck, später auch der wieselflinke Dadder der Saaser Abwehr immer wieder Rätsel auf. Der Gegner aus Bayreuth wirkte wenig gefestigt. Lange Bälle in die Spitze waren so ziemlich das Einzige, was man beim Thema Spielaufbau zu bieten hatte. Bei Ballbesitz des TSV zog sich die Mannschaft zurück, so dass die Hausherren nach Laune agieren durften. Offenbar konnten die schmerzlichen Abgänge noch nicht kompensiert werden. Dennoch war das Spiel über weite Strecken recht ausgeglichen. Saas machte im Mittelfeld die Räume eng, Kirchenlaibach kam zunächst nicht durch. Sendelbecks 1:0, bei dem er in zentraler Position einen Sommerer-Pass aufnahm und unhaltbar einschoss, sorgte für Aufatmen. Wenig später gab es die erste echte Chance für die Gäste durch Dachsbacher, aber Torwart Obwandner war ebenso auf der Hut wie bei einem Schuss von Massberger aus spitzem Winkel (28.). Und noch einmal wurde Saas gefährlich, doch Vogler konnte sieben Minuten vor dem Pausenpfiff einen Abwehrschnitzer des ansonsten starken Knappe nicht verwerten.

Zur zweiten Halbzeit ersetzte Trainer Kaufmann den bei Routinier Trat gut aufgehobenen Küfner durch Dadder. Und der hatte gleich nach Wiederanpfiff seine erste Chance. Es war jedoch Kapitän Sendelbeck vorbehalten, das 2:0 einzuleiten, als er im Mittelfeld den Ball eroberte, auf das gegnerische Tor stürmte und nach innen passte. Verteidiger Knappe gelang es, bei seiner einzigen Offensivaktion den Ball am Torwart vorbei ins Netz zu schieben. Als sieben Minuten später Dadder einen unwiderstehlichen Sturmlauf über rechts abzog, wurde sein Pass im Strafraum mit der Hand abgewehrt. Sommerer verwandelte den fälligen Strafstoß sicher.

TSV dreht nochmals auf

Bei den Gästen ging nun gar nichts mehr, Kirchenlaibach hatte das Spiel im Griff, brachte aber keine zwingenden Aktionen mehr zustande. Kurz vor Schluss bewertete der unauffällige Schiedsrichter eine Aktion des Torwarts gegen den eingewechselten Dollhopf als Regelwidrigkeit und entschied auf Elfmeter. Stenglein verwandelte mit Glück, denn Obwandner war noch dran. Doch der Treffer kam viel zu spät für Saas. Im Gegenteil: Kirchenlaibach drehte noch einmal auf. Erst durchdrang Dadder mit einem Sturmlauf die gesamte Hintermannschaft wie ein heißes Messer die Butter und scheiterte erst an Torwart Ready. Kurz danach bediente er den aufgerückten Olpen, der in der Schlussminute den Endstand herstellte.
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