Überfall am Wiener Berg

Das Freiluftschauspiel "Eisenhut - die Geschichte einer wundersamen Läuterung" erinnert an die Entstehung der Bergkirche Maria Zell vor 300 Jahren. Ein Kirchenthumbacher Bürger war in jungen Jahren nach Wien gegangen, um dort eine Familie zu gründen und seinen Beruf als Schneidermeister auszuüben. Im Jahr 1714, als er bereits als Montierungslieferant im Amt und in dieser Aufgabe unterwegs war, geriet Johann Friedrich Eisenhut in den Wäldern zwischen Wien und Graz, am Wiener Berg, in einen Überfall. Schwerverletzt an seiner rechten Hand und seines Lebens bedroht, rief er in seiner Verzweiflung und Not die göttliche Mutter von Maria Zell an: Wenn er alles heil überstehen würde, werde er in seinem Heimatort Kirchenthumbach auf dem nahe Berg eine Kapelle bauen, gelobte er. (ilt)
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