30.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Überraschung bei der Bilanz zum Gemeindefest - Langfristig müssen mehr Vereine mitmachen Werner Scharl hört auf

Mit einem Paukenschlag endete die Abschlussbesprechung zum zehnten Gemeindefest: Im Wolfsbacher Schützenheim gab Werner Scharl bekannt, dass er nach zehnjähriger Mitarbeit im Organisationsteam, davon die vergangenen sechs Jahre als dessen Leiter, 2015 beim elften Gemeindefest nicht mehr zur Verfügung stehen werde.

von Hubert SöllnerProfil

Er will sich aber nicht völlig zurückziehen, sondern weiter mitarbeiten und seinen Nachfolger unterstützen. Auch Schriftführerin Annemarie Dollacker sagte, dass sie ihr zeitaufwendiges Amt nicht weiter ausführen könne.

Zu Beginn der Besprechung hatte Scharl das zehnte Gemeindefest als Veranstaltung "zum Wohlfühlen und Genießen" bezeichnet, die "nach meiner Meinung hervorragend gelaufen ist." Er war sich aber mit den Vertretern der beteiligten Vereine einig, dass das Fest auf längere Sicht nur bestehen kann, wenn sich zusätzliche Gruppen beteiligen.

Erich Brem versicherte, dass die zehnte Auflage für den Krieger- und Reservistenverein mit Abstand die erfolgreichste gewesen sei. Karin Franz freute sich, "auch bei uns, beim Okrob-Haus, war heuer wieder einiges los, wir werden im kommenden Jahr wieder dabei sein." Da müsse sich der SPD-Ortsverein anschließen, sagte Scharl, "jedoch stoßen wir wie auch andere Vereine personell an unsere Grenzen". Er bedauerte, dass die Weiberwirtschaft nicht mehr dabei war. Richtig war es nach Scharls Ansicht, das Gemeindefest wegen der Fußballweltmeisterschaft um zwei Wochen vorzuverlegen - auf das erste Juniwochenende. Ein Termin, meinte Erich Brem, "den wir beibehalten sollten". Als großen Erfolg wertete Scharl den Auftritt der Oberpfälzer Schlossteufel wie auch Zimmermannsklatsch und Balkenhauen der Zimmer. Spielebus "Maxl" und das DJK-Kinderland seien gut angenommen worden.

"Wir sind grundsätzlich wieder dabei", betonte für die DJK Beate Schmalzbauer. Sie bedauerte jedoch, dass sich der große Personaleinsatz und Aufwand finanziell nicht tragen. Die Anwesenden waren sich einig, dass man dafür eine Lösung finden muss. Für die Kirwagemeinschaft habe sich die ungünstige Lage negativ auf den Getränkeumsatz ausgewirkt, berichteten Scharl und Karin Franz und forderten, "zugesagte Termine müssen von Vereinsvertretern eingehalten werden".

Den Finanzbericht legte Monika Seebauer vor - trotz weniger Einnahmen bei den Standgebühren mit positivem Kassenstand. Bürgermeister Markus Dollacker lobte, "bis auf einige Kleinigkeiten, die geklärt werden konnten, hat alles gepasst".

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