Verband will Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Ehrungen
KAB setzt auf Nachhaltigkeit

Für 40-jährige Treue zur KAB erhielten Elfriede und Karl Ring, Helga und Siegfried Goschler sowie Josef Wagner von Pfarrer Arnold Pirner und Diözesansekretär Markus Nickl Urkunden und Ehrennadeln. Die langjährigen Mitglieder standen gemeinsam mit Peter Anzer, der 25-Jähriges feierte, im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der KAB.

Im katholischen Pfarrheim ließen Betreuerin Helga Goschler und Pfarrer Pirner die Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren. Diözesansekretär Nickl sprach über das Thema "Nachhaltig leben und arbeiten". Dieses Leitmotiv begleitet die KAB Deutschland seit Oktober 2011 und setzt vier Schwerpunkte: klug kaufen, richtig steuern, sinnvoll leben, regional wirtschaften. "Verfügbar, verplant, verbraucht, dies gilt in unserer modernen Arbeitswelt für viele Beschäftigte", kritisierte Nickl. "Nachhaltig arbeiten bedeutet aber eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, angemessene Bezahlung und eine faire und gerechte Verteilung aller Formen menschlicher Arbeit zwischen Frauen und Männern."
Nickl weiter: "Nachhaltig leben bedeutet auch, dass jede wirtschaftliche Entscheidung eine moralische Konsequenz hat. Die Befriedigung unserer Bedürfnisse darf nur so erfolgen, dass die nachfolgenden Generationen ein intaktes und zukunftsfähiges ökologisches, soziales und ökonomisches System vorfinden", mahnte der Diözesansekretär. Dies erfordere eine deutliche Senkung des Ressourcenverbrauchs und Maß halten sowie Genügsamkeit bei der Inanspruchnahme der sozialen Ansprüche und der Schöpfung.
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