Verdiente 0:1-Niederlage beim TSC Mainleus - Nur wenig Offensivaktionen
SV Steinmühle geht leer aus

Der SV Steinmühle verlor am Samstag beim TSC Mainleus mit 0:1. Roland Lindner (Bild) hatte in der 58. Minute den Ausgleich auf dem Fuß. Bild: Gebert
TSC Mainleus: Leipold, Riedel, Pöhlmann, Popp (74. Derjugin), Heisinger, Knaus, Brand, Schmidt, Brumm, Abibullayev (90. Schülein), Sommer

SV Steinmühle: Schwägerl, Santl, Greim, Lindner (79. Faltenbacher), Scharnagl, Mark (72. Käs), Lippert, Gradl (55. Zimmert), Reichl, Tanner, Vaclavik

Tor: 1:0 (18.) Sebastian Brand - SR: Philipp Krausa (Rödental - Zuschauer: 80

Der SV Steinmühle sitzt in der Bezirksliga Oberfranken 2 weiter auf Abstiegsplatz 16 fest. Am Samstag unterlagen die Stiftländer beim TSC Mainleus zurecht mit 0:1.

Beide Teams begannen verhalten, zudem erschwerte der holprige Rasen beiderseits einen konstruktiven Spielaufbau. Wie aus heiterem Himmel fiel in der 18. Minute das 1:0 für Hausherren. Kapitän Brand nutzte eine Unstimmigkeit in der Steinmühler Abwehr und schob den Ball aus elf Metern ins leere Tor. Dieser Treffer zeigte bei den Gästen Wirkung und sie verloren völlig die Ordnung. In dieser Phase erspielte sich Mainleus mehrere klare Einschussmöglichkeiten. Erst in der 35. Minute kam der SVS erstmals gefährlich vor das TSC-Gehäuse, aber Mark verzog aus 14 Metern. Schon im Gegenzug versiebte Brumm eine "Hunderprozentige" und Sekunden vor dem Halbzeitpfiff hatte Brand frei stehend das 2:0 für die Gastgeber auf dem Fuß.
Zum zweiten Abschnitt kam Steinmühle aggressiver aus der Kabine und war nun ein ebenbürtiger Gegner. Die nächste Chance aber hatte wieder die Heimelf. Nach einem abgefälschten 16-m-Freistoß erzielte Mainleus ein Tor, doch der Treffer zählte wegen Abseitsstellung nicht. In der 58. Minute hatte Steinmühle nach einer schönen Kombination die bis dahin größte Chance, aber Lindner versagten frei stehend vor Torwart Leipold die Nerven. Zwei Minute später rettete auf der Gegenseite Greim für den bereits geschlagenen Keeper Schwägerl auf der Linie. In den letzten zehn Minuten brachten die Gäste mit Faltenbacher einen zusätzlichen Stürmer und warfen alles nach vorne. Im Abschluss war der SVS jedoch zu harmlos. Die Heimelf hatte noch einige Konter und hätte mit dem 2:0 alles klarmachen können. Aufgrund der Vielzahl an guten Chancen ist der Sieg hochverdient.
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