Versammlung der Jagdgenossenschaft Högling - Auszahlung von fünf Euro je Hektar aus dem ...
Bei großen Schäden darf Pächter kündigen

Zur Versammlung der Jagdgenossenschaft Högling begrüßte Jagdvorsteher Josef Sturm Mitglieder und Revierjäger im Gasthaus Hellerbrand. Er gab einen Rückblick auf 2012/13. Laut Beschluss der Jagdgenossen wurde der Pachtertrag 2011/12 an 63 Berechtigte ausbezahlt. Die Gemeinde stellte ihren Anteil für das Essen der Frauen zur Verfügung. Sturm dankte Jagdpächter Ekkehard Zink, der das Essen mit einer Spende unterstützte. Die Jagdgenossenschaft spendete 500 Euro für die neue Fahne der KLJB Högling. Das Jagdkataster wurde neu erstellt und war bei der Versammlung einzusehen. Der Abschussplan wurde bis 2016 fortgeschrieben. Nach dem Kassenbericht von Erwin Rudisch schlug der Vorstand die Auszahlung des Reinertrags in Höhe von fünf Euro je Hektar vor. Dem stimmten 37 Jagdgenossen zu, einer war dagegen.

Pächter Zink hatte die Ausgabe zweier entgeltlicher Jagdscheine beantragt. Zum anderen bat er um ein Kündigungsrecht zum Ablauf des Jagdjahres mit einer Frist von fünf Monaten, wenn der Wildschaden 1500 Euro erreicht habe. Zink begründete dies damit, dass im Revier großflächig Mais angebaut werde und immer mehr Wildschweine aufträten. Der Jagdschein-Antrag wurde einstimmig beschlossen, das Kündigungsrecht mit 36 zu 2 Stimmen und 382,21 zu 42,09 Hektar ebenfalls eingeräumt.
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