Verstorben

Trauer um Robert Singer

Nach längerer Krankheit ist Robert Singer aus Spielhof am Mittwoch im Alter von 96 Jahren gestorben. Die letzten Jahre waren geprägt von seinem Leiden, gegen das er lange ankämpfte. Singer hat sich jahrelang vor allem in der Pfarrgemeinde engagiert, so unter anderem als Mitglied des Pfarrgemeinderats von 1974 bis 1990.

Am Samstag erwiesen ihm Verwandte, Freunde, Bekannte und einige Vereinsabordnungen die letzte Ehre. Stadtpfarrer Pater Hans Ring erinnerte im Requiem in der Sigismundkirche an das Leben von Robert Singer. Er wurde am 15. Januar 1927 in Wirnsricht bei Amberg geboren. Als Jugendlicher musste er noch in den Krieg und geriet in Jugoslawien in Gefangenschaft. Den ersten Teil seines Berufslebens arbeitete er als Bergmann auf der Maxhütte. Nach Spielhof kam er 1969 durch seine Heirat mit Maria Weig, geb. Wolf, die als Witwe drei Kinder mit in diese Ehe brachte.

Zusammen mit seiner Frau betrieb er den "Hennrichenhof" bis zur Stilllegung im Jahr 1995. Tochter Marie-Luise vervollständigte das Familienglück. Viel Freude bereiteten ihm die fünf Enkel. Gerne bastelte er in seiner Werkstatt.
Der Kirchenchor und das Bläserquartett begleiteten den Trauergottesdienst. Für den OWV Hagendorf nahm Anton Voit Abschied von dem engagierten Naturfreund, der seit 1975 den Verein unterstützt hatte. Für die Feuerwehr Spielhof hob Georg Rauch die Verdienste von Singer um die Hilfsorganisation hervor, der er seit 1968 angehört hatte. Michael Wittmann dankte für die CSU Miesbrunn dem Parteifreund für die Treue seit 1970. (tu)

Abschied von Maria Klotz

Jahrzehntelang hatte sich Maria Klotz, geb. Voit, auf sozialem Gebiet engagiert und sich dem Einsatz für jene Mitbürger verschrieben, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens standen. Am Mittwoch ist sie im Alter von 91 Jahren gestorben. Eine kleine Trauergemeinde gab ihr am Samstag die letzte Ehre.

Im Requiem in der Sigismundkirche befasste sich Stadtpfarrer Pater Hans Ring mit dem Lebenslauf des verstorbenen Gemeindemitglieds. Als Maria Voit wurde sie am 31. Oktober 1921 in Pleystein geboren. 1944 heiratete sie Wenzel Klotz aus Hagenmühle. Anfangs der 60er Jahre bezog die Familie das neue Haus in der Zottbachstraße. Zwei Töchter vervollständigten die Familie.
Ein schwerer Schicksalsschlag war 1974 der plötzliche Tod des Mannes. Die letzten Jahre ihres Berufslebens verbrachte sie bei der Firma Leistritz. Stolz war sie auf die zwei Enkel und die Urenkelin. Das letzte Jahr verbrachte sie im Caritas-Altenheim in Vohenstrauß. Am 19. April hat sie ihr irdisches Leben in die Hand Gottes zurückgegeben.

Für den VdK-Ortsverband würdigte Vorsitzender Josef Rewitzer das jahrelange vorbildliche Engagement von Maria Klotz im Vorstand und die Treue zum Sozialverband seit ihrem Eintritt in 1974. (tu)
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