Vertrag mit Telekom für Breitband-Ausbau in Krummennaab und Reuth unter Dach und Fach
Weg auf Datenautobahn geebnet

Zufriedene Gesichter nach der Breitband-Vertragsunterzeichnung mit der Telekom im Sitzungssaal des Krummennaaber Rathauses (von links): Geschäftsstellenleiter und Breitbandpate Werner Jakob, Bürgermeister Uli Roth, Christoph Bernik von der Telekom und Bürgermeister Werner Prucker. Bild: den

Krummennaab/Reuth bei Erbendorf. (den) Knapp 550 Bürger können demnächst im "Netz" so richtig durchstarten. Den Zuschlag für den Ausbau des schnellen Internets in beiden Gemeinden bekam die Telekom. Nun erfolgte die Unterzeichnung der Verträge.

Die Entscheidung für die Telekom fiel schon vor einigen Wochen in den Gemeinden von Krummennaab und Reuth: Nach dem Ausbau der Breitband-Anschlüsse werden die Kunden mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde durch Internet surfen. Damit lässt es sich nicht nur ruckzuck durchs Internet "blättern", auch moderne Unterhaltungsangebote verschiedener Anbieter sind nutzbar.

"Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So können wir den Bürgern und Unternehmen binnen Jahresfrist den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen", sagte Reuths Bürgermeister Werner Prucker. "Auch für Arbeitnehmer mit Home Office, Selbstständige und Gewerbetreibende ist die schnellere Anbindung an das Glasfasernetz entscheidend und ein Mehrwert für die eigene Immobilie und die ganze Region. Ein gut funktionierendes Breitbandnetz ist heute ein wichtiger, harter Standortfaktor", ergänzte Krummennaabs Bürgermeister Uli Roth.

"Wir danken den Gemeinden Reuth und Krummennaab für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen", sagte Christoph Bernik, Verantwortlicher der Telekom für den Breitbandausbau in der Region. "Wir wissen, wie wichtig ein schneller Internetanschluss ist. Deshalb wollen wir so vielen Menschen wie möglich einen solchen Anschluss zur Verfügung stellen. Wir versorgen die Kunden mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen die Gemeinden damit zukunftssicher." Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig wird eine Firma für die notwendigen Erdbaumaßnahmen ausgesucht und das erforderliche Material bestellt. Es müssen insgesamt knapp zwölf Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden, zusätzlich ist geplant, acht neue Multifunktionsgehäuse aufzustellen. Spätestens ein Jahr nach der jetzt erfolgten Vertragsunterzeichnung erfolgt dann der ersehnte Anschluss ans Netz der Telekom.

Für den Anschluss des Kumulationsgebietes Thumsenreuth muss die Gemeinde Krummennaab eine Wirtschaftlichkeitslücke von 96 481 Euro decken, wovon bislang 80 Prozent über die Breitbandförderung des Freistaates bezuschusst werden. In der Gemeinde Reuth beträgt die Deckungslücke 442 248 Euro. Reuth kann sich dabei über 90 Prozent Förderung freuen.
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