28.01.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

VfB ehrt engagierte Mitglieder - Hickhack nach Abschied vom Fußballkreis Marktredwitz Wechsel die "richtige Entscheidung"

Ein rühriger Verein ist immer auch ein Aushängeschild für eine Ortschaft. Der VfB bietet seit über fünf Jahrzehnten gerade vielen jungen Menschen durch sportliche Freizeitgestaltung eine Einbindung in die Gemeinschaft. Dazu braucht es auch die Einsatzbereitschaft der Mitglieder. Und dieses Engagement für den Verein wurde bei der Jahresversammlung entsprechend gewürdigt.

von Autor BIRProfil

In seinem Bericht konnte Vorsitzender Andreas Hecht von einer weiteren Aufwärtsentwicklung der Mitgliederzahl berichten. 358 Personen zählte der VfB zum Jahresende, davon die stolze Anzahl von insgesamt 67 Jugendlichen unter 18 Jahren.

Hickhack um Wechsel

Als wichtigstes Ereignis, neben dem Aufstiegsspiel, betrachtete Hecht die Entscheidung, den Fußballkreis Marktredwitz zu verlassen und in den Kreis Weiden zu wechseln. Der Vorsitzende monierte in diesem Zusammenhang vor allem verschiedene Aussagen von Verantwortlichen des Kreises MAK hinsichtlich dieses Wechsels. Hecht: "Das Hickhack um diesen Wechsel ist für mich immer noch unverständlich, denn der Kreis Marktredwitz ist dadurch auch nicht zusammengebrochen."

In seinem Rückblick erwähnte Hecht unter anderem die Fahrten zu einem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft oder zu einem Bundesligaspiel. Abschließend dankte Hecht allen Helfern, die das ganze Jahr über bei den verschiedensten Arbeiten beteiligt waren.

Zustrom von Jugendlichen

Ungebrochen ist weiterhin der Zustrom von fußballbegeisterten Jungen und Mädchen zum Verein. Jugendleiter Andreas Fenzl: "Insgesamt 55 Jugendliche sind zurzeit in fünf Mannschaften im Spielbetrieb." Gerade die Jüngsten seien alle begeistert dabei und würden kein Training versäumen. Und das, so Fenzl, wirke sich besonders bei den zwei E-Jugend-Mannschaften in guten Platzierungen aus. Großer Beliebtheit erfreue sich auch weiterhin das traditionelle Zeltlager in den Sommerferien.

Dritte Aufstiegschance

Spielleiter Christian Schwamberger berichtete von einem aufregenden Jahr für die 1. Mannschaft. In einer tollen Rückrunde konnte man schließlich noch den dritten Platz belegen, dies bedeutete die Relegation um den Aufstieg in die Kreisklasse, zum dritten Mal nach 1975 und 1987. Leider ging dieses Spiel aber gegen Wacker Marktredwitz mit 4:0 verloren. Dann, so Schwamberger, sorgte das "kleine rebellische Dorf" Thanhausen für Wirbel im Fußballkreis Marktredwitz durch den Wechsel in den Kreis Weiden. Im Nachhinein sei dies aber die richtige Entscheidung gewesen. Nachdem der bisherige Trainer, Wenzel Rosenberger, dieses Amt nicht weiter ausführen konnte, musste wieder ein geeigneter Nachfolger gesucht werden. Mit Robert Hecht aus Plößberg konnte aber wieder ein erfahrener Trainer für die junge Mannschaft gewonnen werden. Momentan, so der Spielleiter, belege man einen guten Platz im Mittelfeld. Eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte sei aber durchaus möglich.

Alte Herren ohne Punkte

Neun Spiele, so der Betreuer der Alt-Herren-Mannschaft des VfB, Hubert Sladky, absolvierte man in der zurückliegenden Saison. Leider konnte kein Spiel gewonnen werden. Er hoffe, dass es in diesem Jahr spielerisch und personalmäßig wieder aufwärts gehe.

Neue Damenmannschaft

Eine neue Damenmannschaft soll heuer ebenfalls wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Zurzeit, so Betreuerin Petra Kick, stünden 14 Damen zur Verfügung, einige würden aber noch gebraucht werden, um einen Spielbetrieb gewährleisten zu können.

Bürgermeister Peter Hampel hob in seinem Grußwort vor allem die Jugendarbeit des VfB hervor. Er appellierte an die Jugendlichen, sich nicht vom Geld locken zu lassen, sondern dem Verein die Treue zu halten. Damit sei die Zukunft des VfB gesichert.

Treue Mitglieder

Für langjährige Vereinsmitgliedschaft wurden anschließend geehrt: Für zehn Jahre: Wolfgang Fenzl, Uwe Franz, Toni Freundl, Christian Walter, Tobias Schicker, Hermann Engl, Günther Claudia, Josef Sertl, Markus Engl, Gabi Sieder, Christof Weber. - Für 25 Jahre: Toni Birkner, Martin Heldwein, Gisela Pecher, Bernhard Rosner, Albert Schrems, Bernd Schwamberger, Christian Schwamberger, Josef Sollfrank, Klaus-Dieter Tauber, Edwin Härtl, Irene Härtl.

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