Viel Lob für Posaunenchor Thansüß zum 60. Geburtstag - Heinrich Müller über 30 Jahre Chorleiter
Musik Muttersprache der Schöpfung

Der Ort ist nun wirklich nicht groß, aber der Evangelische Posaunenchor Thansüß hatte am Wochenende großen Grund zur Freude: Er feierte das 60. Gründungsfest.

Chorleiter Heinrich Müller, der den Posaunenchor seit über 30 Jahren dirigiert, hatte mit einer Mannschaft aus Mitbläsern und Angehörigen ein fröhliches Fest auf die Beine gestellt, das am Sonntag Kantate mit einem sehr kurzweiligen musikalischen Gottesdienst begann.

"Singet dem Herrn ein neues Lied", diesen Vers aus dem 98. Psalm, der dem Sonntag Kantate seinen Namen gab, hat der Thansüßer Posaunenchor wörtlich genommen. Ohne Orgelbegleitung brachten die Bläser sowohl Klassiker wie "Nun danket alle Gott" in verschiedenen Sätzen wunderbar zu Gehör als auch neue geistliche Lieder wie "Wir haben Gottes Spuren festgestellt" und "Nähme ich Flügel der Morgenröte".

Sehr flexibel einsetzbar

Pfarrer Matthias Weih nahm das Thema Musik auch in seiner Predigt auf. "Musik ist die Muttersprache der Schöpfung, und wir sind Klangkörper und Segen zugleich, wenn wir Musik machen. Der Thansüßer Posaunenchor verdient unsere große Anerkennung, weil nicht nur geistliche, sondern auch weltliche Feste ausgestaltet werden und der Chor sehr flexibel einsetzbar ist." Auch Freihungs Bürgermeister Norbert Bücherl hob die Einsätze auf kommunaler Ebene hervor, die sehr oft den verschiedensten Veranstaltungen einen festlichen Rahmen geben. Dem Amberg-Sulzbacher Landrat Richard Reisinger merkte man in seinem humorvollen Grußwort an, dass er selbst Bläser ist und sich mit den Aktivitäten eines Bläserchores gut auskennt.
Die Chormitglieder übernahmen auch Aufgaben im Gottesdienst, sie trugen die Lesung und die Fürbitten vor, und Posaunenchor-Obfrau Jutta Luber verpackte ihren Dank und ihr Lob auf Heinrich Müller in ein Rätsel-Gedicht. Gelobt wurden an diesem Tag viele: für langjährige aktive Bläserkarrieren, für die Unterstützung des Chores, für großen persönlichen Einsatz und vor allem für die Zusammenarbeit bei der Vorbereitung, Planung und Durchführung des Jubiläumsfestes. Die zahlreichen Aufgaben meisterten die Chormitglieder und viele Angehörigen vorbildlich. Der Organisationsaufwand war spätestens dann sichtbar, als das Schützenheim in Thansüß schon kurz nach Ende des Gottesdienstes voll besetzt war und sich die Gäste das Essen schmecken ließen.

Hochgeschätzter Chor

Der 60. Geburtstag zeigte wieder einmal, dass der Posaunenchor Thansüß im Weidener Dekanat und darüber hinaus einen hervorragenden Ruf genießt und von kirchlicher wie auch von weltlicher Seite hochgeschätzt wird. Oder wie Landrat Richard Reisinger es ausdrückte: "Ich komme immer wieder gern zu euch, denn es ist eine Freude, euch zuzuhören!"
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