Vierfacher Schütze beim Vohenstraußer 5:4-Sieg - Gäste führen bereits mit 4:0
Karl knipst Plößberg K.o

Stefan Karl (rechts) traf in Plößberg, wie er wollte. Beim 5:4-Erfolg der SpVgg Vohenstrauß erzielte der Ex-Eslarner vier Treffer, darunter auch das Siegtor vier Minuten vor Schluss. Bild: gb
SV Plößberg: Jakob, Reichl, Reil, Ziegler, Böckl, Wittmann (46. Mois), Jezela (46. Schiener), T. Weniger, M. Weniger, Filinger, Freundl

SpVgg Vohenstrauß: Karg, Scharl, Schmidt, Tölzer, Schieder, Striegl, Dobmayer (85. Schreiner), Neidhardt (90. Zwack), Rewitzer, Müssig, Karl

Tore: 0:1 (11.) Stefan Karl, 0:2 (20.) Sebastian Dobmayer, 0:3 (32.) und 0:4 (52.) Stefan Karl, 1:4 (53.) und 2:4 (60./Foulelfmeter) Tobias Schiener, 3:4 (70.) Matthias Freundl, 4:4 (80.) Markus Ziegler, 4:5 (86.) Stefan Karl - SR: Mario Hefner (FC Schlicht) - Zuschauer: 150

(svp) Ein verrücktes Spiel sahen die Zuschauer in Plößberg. Mit 0:4 lagen die Hausherren nach 52 Minuten gegen die SpVgg Vohenstrauß zurück. Mit einer furiosen Aufholjagd glichen die Stiftländer zehn Minuten vor Schluss aus. Doch nach einem Freistoßtreffer des vierfachen Torschützen Stefan Karl stand die Dürrschmidt-Truppe am Ende mit leeren Händen da.

Die Partie begann mit Vorteilen für die Gäste, die von den vielen Abspielfehlern der Gastgeber im Spielaufbau profitierten. Zu überhastet agierten die Plößberger im Mittelfeld und brachten sich immer wieder selbst in Gefahr. Auch in der Defensive boten die Hausherren in der ersten Hälfte eine desolate Leistung. So war es nicht verwunderlich, dass es nach einer guten halben Stunde 3:0 für die Gäste stand. Drei Tore nach Standardsituationen, bei denen immer ein oder zwei Gästespieler im Plößberger Strafraum frei waren.
Nach dem Seitenwechsel reagierte Trainer Franz Dürrschmidt und brachte mit Tobias Schiener und Stefan Mois zwei Routiniers für die Nachwuchskräfte Christian Wittmann und Maxi Jezela. Doch bereits mit dem ersten Konter erhöhte Stefan Karl auf 4:0. Dann kam die Zeit der Gastgeber: Nur eine Minute später erzielte Tobias Schiener mit einem sehenswerten Heber das 1:4. Tobias Schiener per Foulelfmeter und Matthias Freundl mit dem 3:4 sorgten für Spannung. Zehn Minuten vor Schluss war der Jubel dann groß, als Markus Ziegler per Kopf den Ausgleich erzielte. Doch die Freude währte nur sechs Minuten. Mit seinem vierten Treffer - per Freistoß - versetzte Stefan Karl den Gastgebern den endgültigen K.o.
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