19.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Vom Gemeinderat grünes Licht

von Redaktion OnetzProfil

Diplomingenieur Stephan Dietrich erklärte, dass bei der Aufstellung des Bebauungsplanes "Dienstleistungszentrum Don Bosco" mit gleichzeitiger Flächennutzungs- und Landschaftsplanänderung einige Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt werden müssen.

Das vorgesehene Baugebiet zwischen der Staats- und Kreisstraße liege teilweise im Hochwasserschutzgebiet, weshalb es aufgefüllt werden müsse, um daraus herausgenommen zu werden.

Um das Wasserrechtverfahren einleiten zu können, ist nach Dietrichs Worten ein Ausgleich nötig. So entstehen entlang des Schusterbaches vom Friedhof bis kurz vorm Wasserhaus Hochwasserschutzmaßnahmen: eine deutliche Aufwertung für den Ort, wie Bürgermeister Markus Dollacker betonte. Durch den ehemaligen Verlauf der Staats- auf der jetzigen Kreisstraße liege das Grundstück im Landschaftsschutzgebiet. Deshalb muss die Gemeinde beim Kreistag die Änderung der entsprechenden Verordnung beantragen. Außerdem muss das vorhandene Stromkabel in der Erde versenkt werden.

Nachdem alle offenen Fragen geklärt waren, verabschiedeten die Räte alle notwendigen Beschlüsse einstimmig: Änderungsverfahren der Landschaftsschutzgebiets-Verordnung, Aufstellung, Billigung und Auslegung des Bebauungsplanes mit gleichzeitiger Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes sowie Vergabe von 2D-Hochwasserberechnungen für den Ausgleich des Retentionsraumverlustes durch Auffüllung des geplanten Baugebietes an das Ingenieurbüro Seuß (Amberg). (tra)

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