Vom Industrie- zum reinen Wohnstandort

Im Arbeitsgespräch durften auch die Probleme auf demografischer Ebene nicht fehlen. Der Einwohnerschwund von 1800 auf jetzt 1485 Einwohner war genauso Thema wie die gastronomische Situation nach Schließung der Traditionsgaststätte Lehner, der Verlust des Hausarztsitzes, die Abwicklung der Sparkassenfiliale oder die Abwanderung eines Betriebs ins benachbarte Erbendorf. Abgeordneter Christoph Rabenstein fragte nach, welche Altersgruppe besonders vom Wegzug betroffen sei. Natürlich würden auch in Krummennaab vor allem die jungen Leute durch Ausbildung, Studium oder Beruf ihrer Heimat den Rücken kehrten, weil adäquate Arbeitsplätze fehlten. Uli Roth berichtete, dass es in der Gemeinde nach der Schließung der Porzellanfabrik heute gerade einmal noch 68 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gebe. Die meisten Beschäftigten würden auspendeln und anderswo arbeiten. Krummennaab, so die Feststellung Roths, habe sich vom Industrieort zum reinen Wohnstandort deutlich spürbar verändert. (den)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.