14.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Von tragisch-ernst zu humorvoll

von Redaktion OnetzProfil

Bis 1983 reicht die Chronik zum Theaterspielen in Rieden von Albert Kräuter. Von 1958 bis 1983 dokumentierte er die Aufführung des Stückes "s' Trauringl" (1958, Löwenwirt-Saal). Auffällig ist auch der streng religiös gehaltene Charakter der Darbietungen - oft mit Gebeten und Liedern zur Gottesmutter Maria während der Theateraufführung.

1963 folgte "Die Ledigensteuer," neu aufgelegt von den "Goaslandlern" 2008 mit dem Titel "Simmerls Meisterstück." Unvergessen blieben zahlreiche Aufführungen der Katholischen Pfarrjugend unter Obhut von Pfarrer Gaschler, der von 1958 bis 1969 in Rieden wirkte.

Auch diese Theatergeneration bevorzugte tragische Stücke - geprägt von verschmähter Liebe, hinterhältigen Unsympathen und fatalen Missverständnissen - aber mit garantiert "gutem" Ausgang. Unter der Bezeichnung "Riedener Bauerntheater" oder auch "Laienspielgruppe des Heimat- und Verkehrsvereins Rieden" startete 1977 unter Josef Fleischmann eine weitere Theatergeneration - jetzt bereits in der neuen Mehrzweckhalle der Volks- und Teilhauptschule, wo bei einigen Vorstellungen bis zu 500 Besucher anwesend waren.

Die Stücke wurden mit zwei Vorstellungen aufgeführt. Deutlich spürbar ist ein Übergang von der tragisch-ernsten Epoche zu humorvollen Stücken. (sön)

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