Vorbereitungen auf die Saison laufen auf Hochtouren - Start im Mai - Förderkreis Freibad ...
Fleißige Helfer halten das Waldbad in Schuss

Nicht einfach gestaltet sich der Betrieb des Waldfreibades, das auf einer Höhe von 720 Metern liegt. Laufend müssen die Verantwortlichen des Fördervereins über Einsparungen nachdenken und zugleich den Service verbessern. Den Einbau einer neuen Chlorgasanlage kann der Verein nicht alleine schultern und stellte einen Zuschussantrag bei der Stadt Bärnau.

In der Jahresversammlung des Förderkreises Freibad Altglashütte berichtete Vorsitzender Engelbert Träger über den Frühjahrsputz und die Arbeiten an der Technik. Neben den Routineaufgaben hätte heuer eine neue Chlorgasanlage aufgrund der geänderten Vorschriften eingebaut werden müssen. Um hierbei Kosten zu sparen, wurden die entsprechenden Leitungen durch Schwimmmeister Siegfried Walter und Martin Walter verlegt. "Die Chlorgasanlage konnte aber nicht kostenneutral angeschafft werden, weil durch das schlechte Wetter im August Einnahmen ausblieben", bedauerte Träger. Deshalb wurde ein Zuschussgesuch gestellt.

Kaum Einnahmen im August

Die Anschaffung der Beckenabdeckung habe sich auch in der zurückliegenden Badesaison positiv bemerkbar gemacht. In seinen Ausführungen dankte Träger den Helfern der Wasserwacht Hohenthan für die Betreuung eines Schwimmkurses. Zu den Aktivitäten im Bad gehörte im Juli auch eine Abendserenade der Blaskapelle Waldkirch.

In der ersten Augustwoche hätte gerade noch das Ferienprogramm der Stadt Bärnau durchgeführt werden können, "dann war größtenteils der Badesommer vorbei". Dadurch hätte der Förderverein keine größeren Einnahmen mehr verbuchen können, bedauerte der Vorsitzende. Im Herbst seien zahlreiche Arbeitseinsätze für Einwinterungs- und Pflegearbeiten vorgenommen worden.
Trotz des schlechten Wetters im vergangenen Jahr sei es möglich gewesen, die Unterdeckung des Freibades im Haushalt 2010 der Stadt Bärnau auf etwa 21 000 Euro zu beschränken. Dies sei nur durch die Abdeckfolie und den geringeren Heizölverbrauch möglich geworden.

Träger appellierte auch an die "große Politik": Nicht nur die Länder, die vor einem Staatsbankrott stehen, brauchen Unterstützung, sondern auch Freizeiteinrichtungen und die Infrastruktur im ländlichen Bereich. Die Erneuerung des schlechten Parkplatzes im unteren Bereich wurde vom Amt für Ländliche Entwicklung genehmigt, eine Vereinbarung dazu fehle aber noch.

Träger dankte für alle geleisteten Arbeiten und Unterstützungen in irgendeiner Form, vor allem der Wasserwacht Hohenthan und Schwimmmeister Siegfried Walter, seiner Frau Roswitha und Kassier Heinrich Gradl, ebenso dem Jobcenter Tirschenreuth und der Denkstatt e. V. für die Bereitstellung eines Arbeiters. Bis zur Eröffnung im Mai gebe es noch viel zu tun. Unter anderem müssen die Schieber im Kesselhaus ausgebaut und die Leitungen entrostet werden. Die Rippenrohrsolaranlage über dem Kinderplantschbecken, die bereits 1986 verlegt wurde, müsste ausgetauscht werden, weil die Leitungen porös werden. Bürgermeisterin Cornelia Schwamberger dankte dem Förderkreis. "Wenn dieses Freibad nicht mehr wäre, würde man erst merken, was uns fehlt", sagte sie. Deshalb werde die Stadt das Bad auch weiterhin unterstützen.

Helfer erwünscht

Die Arbeiten für den Saisonstart im Mai haben bereits begonnen. Täglich ab 14.30 Uhr kann hier jeder, der Zeit hat, mithelfen. Infos unter Telefon 09635/585.
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