19.08.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Wasserspaß statt Wanderschweiß

Die Fahrt ins Zeltlager ist für die Preißacher Schützenjugend auch ein wenig wie heimkommen. Seit 17 Jahren campen die Tannenzweigler in Kleinlesau - inzwischen bei echten Freunden.

Sonne, Hitze, Badespaß: Auch heuer war das Zeltlager der Preißacher Schützenjugend eine Mordsgaudi für alle Teilnehmer. Das Gruppen-Selfie gehört inzwischen zum Programm. Bild: bjp
von Bernhard PiegsaProfil

Zum siebzehnten Mal tauschte die Tannenzweig-Schützenjugend für eine Woche Elternhaus und Federbett gegen Zelt und Schlafsack in der Fränkischen Schweiz. Vor allem aufs Federbett verzichteten die Burschen und Mädchen um Jugendleiter Herbert Pospischil gern, der Hochsommer bescherte nicht nur heitere Tage, sondern auch heiße Nächte.

Auf ihrem Campingplatz in Kleinlesau hieß die befreundete Familie Dormann ihre Stammgäste willkommen. Der Montag stand wie immer im Zeichen einer Fußwallfahrt nach Gößweinstein. Da das Weihwasser in der Basilika nur wenig Kühlung spendete, legten die Trabitzer auf dem Rückweg gleich einen Zwischenstopp im Höhenbad ein. Den späten Nachmittag verbrachten sie auf der Campingplatz-Kirchweih, wo sie überraschend Verstärkung durch eine Abordnung der Schützenvorstandschaft nebst einigen weiteren Vereinsmitgliedern erhielten.

An den folgenden Tagen eroberten die unternehmungslustigen Nachwuchsschützen den Kletterwald bei Pottenstein und ließen sich auf der Sommerrodelbahn den Fahrtwind um die Nasen wehen. Außerdem testeten sie den Abkühlfaktor im Freibad Ebermannstadt, in der Waldkneippanlage Püttlachtal, im Pottensteiner Felsenbad und in der Therme Obernsees. Dafür zogen sie es wegen des "Fremdenlegionärswetters" wohlweislich vor, auf ein paar der geplanten Wandertouren zu verzichten.

Für die perfekte Einstimmung in jeden der sommerlichen Ferientage sorgten "relaxte" Brunch-Runden. Wer mochte, nutzte danach die Gelegenheit zum Chillen in dem Planschbecken, das die Gruppe in weiser Voraussicht als "Zeltplatz-Pool" mitgenommen hatte. Und egal, wie hoch das Quecksilber kletterte: Die allabendlichen romantischen Lagerfeuerrunden mochte niemand schwänzen. Ehrensache war, dass am Ende der gemeinsamen Zeit alle mit Hand anlegten, um den Zeltplatz pikobello zu hinterlassen.

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