06.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Weiden. Lena Ruppert schlägt für Bayern auf

von Redaktion OnetzProfil

Lena Ruppert aus Weiden wurde vom Bayerischen Tennisverband für die Poensgen-Spiele nominiert. Dies sind die saisonalen deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Damen und Herren der 18 Tennis-Landesverbände im Deutschen Tennis-Bund. Sie gingen kürzlich in Dachau über die Bühne. Jeder Verband nominiert zwei Damen und Herren für vier Einzel und zwei Doppel in den einzelnen Gruppenspielen. Für Bayern gingen neben der 15-jährigen Ruppert auch Luisa-Marie Huber und Melanie Hafner an den Start.

Ruppert hinterließ an Position zwei bei den Einzeln einen positiven Eindruck, und dies als Jüngste im Team. Im Gruppenspiel gegen Hamburg gewann sie gegen die acht Jahre ältere Jana Hildebrand klar mit 6:3, 6:2. Gegen Thüringen am folgenden Tag hieß die Gegnerin Lena Götz, welche mit 6:0, 6:0 wenig entgegenzusetzen hatte. Am Nachmittag ging es um den Einzug ins Halbfinale gegen Berlin-Brandenburg. Hier traf Lena Ruppert auf die Bundesligaspielerin Charlotte Klasen. Zwar musste sie sich im Match-Tie-Break mit 4:6, 6:1, 3:10 geschlagen geben, dennoch zog Bayern ins Halbfinale gegen Niederrhein ein.

Die für den TC Amberg am Schanzl spielende Ruppert überzeugte erneut und gewann gegen die in der deutschen Rangliste fast 100 Plätze höher platzierte Bundesligaspielerin Imke Küsken (DTB 38) mit 7:5 und 7:5. Jedoch ließ sich das BTV-Team die 3:1-Führung durch den Verlust der zwei Doppel noch aus der Hand nehmen. Zwei mehr gewonnene Sätze gaben in der Endabrechnung den Ausschlag für den Finaleinzug der Mannschaft vom Niederrhein.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp