22.06.2011 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Wiedersehen mit Chorleitern vergangener Jahre bei der Serenade in Alfeld: "Das mag die beste Musik sein"

von Redaktion OnetzProfil

Die ausgefallene Serenade unter den Linden feierte der Gesangverein Alfeld 1852 heuer am Sportheim des SV Alfeld. Alte und neue Chorleiter prägten den Abend mit den beiden Chören des Veranstalters, des Sängerchors Kleedorf und des Gesangvereins "Liederkranz" Alfeld.

Wegen der Wetterlage wichen die Veranstalter mit der Serenade auf den Vorplatz des Sportheims aus, wo ein Zelt für das Sommerfest des Sportvereins aufgebaut worden war. Die Eröffnung übernahm der gemischte Chor des Gesangverein Alfeld. Er brachte "An hellen Tagen" von Giovanni Gastoldi und "Da unten im Tale läuft's Wasser so trüb" nach einem Satz von Johannes Brahms vor.

Unter der Leitung des neuen Chorleiters Walter Wiener bildete "Das mag die beste Musik sein" von Walther Schneider den Abschluss vor der Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolfgang Blos. Dieser hätte dann auch beinahe den aktuellen Chorleiter in seinen Aufzählungen vergessen. Waren doch an diesem Abend auch einige Chorleiter von nicht am Programm beteiligten Chören anwesend. Etwa Susanne Pflaumer, die im vergangenen Jahr mit dem Kirchenchor Fürnried aufgetreten war. Ein Stelldichein gaben sich die beiden früheren Dirigenten des Gesangvereins Alfeld, Melanie Imhof und Jens Birnbach.
Den Gesangverein Liederkranz leitete seine frühere Dirigentin Karin Lehnerer, die für die verhinderte Ulrike Bauer eingesprungen war. Drei Stücke von Friedrich Silcher, nämlich das "Schifferlied", "Frisch gesungen (Hab oft im Kreise der Lieben)" und "Untreue" gab der Chor zum Besten. Der Sängerchor Kleedorf mit Manuela Berthold überbrachte den musikalischen "Frühlingsgruß" von Robert Schuhmann. Gekonnt wurde "Wenn über Sonnenwegen" von Friedrich-Wilhelm Möller vorgetragen.

Ebenfalls zwei Stücke von Friedrich Silcher trug der Männerchor des Gastgebers vor. "S' Herz" und "Lorelei" erfreuten die stattliche Anzahl an Zuhörern, bevor mit "Das gestörte Ständchen" von Wolfgang Amadeus Mozart der erste Teil der Vorträge schloss.

Im zweiten Teil des Abends kam noch einmal jeder der Chöre zu einem Auftritt. Den Abschluss machte wieder der gemischte Chor, der in passender Kleidung "Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh'n" von Johannes Berner vortrug. Laute Zugabe-Wünsche erfüllte am Ende der Männerchor des Gesangverein Alfeld 1852.

Unter der Leitung von Jens Birnbach, der 2006 bis 2008 den Chor dirigierte, wurde stimmgewaltig der "Jägerchor" zum Besten gegeben. Melanie Imhof, Chorleiterin von 2008 bis 2010, führte die Sänger abschließend durch "Verklungen sind die Melodien".

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