25.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Winbucher bringen ihren 40-Meter-Riesen in Senkrechte Wipfelbruch getrotzt

Stützpfähle werden um den Kirwabaum zur Befestigung geschlagen (von links): Bernhard Graf, Jonathan Kaiser, Michael Spies und Helmut Schöpper. Bild: bjo
von Johann BauerProfil

Das Wahrzeichen der Winbucher Kirwa steht mit 40 Metern Länge neben dem Dorfgemeinschaftshaus: Der Baum wurde mit einem Kran aufgestellt. Traditionell machen sich am Freitag Freiwillige auf, um ein geeignetes Exemplar zu suchen. Gestiftet wurde es von Georg Ettenhofer. Bereits bei der Suche wird darauf geachtet, dass der Baum den nötigen Durchmesser und die richtige Länge hat. Doch ganz ohne Zwischenfälle ging es auch heuer nicht - der Wipfel brach ab. Den Transport übernahm Xaver Popp, Vorsitzender der Oldtimerfreunde. Inzwischen wurden auch Fichtenzweige für Kränze geschnitten. Diese wurden von den Moidln mit Unterstützung von älteren Mitgliedern gebunden.

Am Samstagvormittag ging es an das Herrichten des Baumes. Zuerst hieß es, ihn in die richtige Lage vor dem "Kirwabaumloch" zu bringen, dann begannen Helfer der Dorfgemeinschaft, den Stamm zu schälen. Für das Schnitzen "Winbucher Kirwa 2014" war Manfred Edenharter zuständig.

Nachdem der Riese senkrecht stand, wurden mit Muskelkraft Stützpfähle von Michael Spies, Helmut Schöpper, Bernhard Graf und Jonathan Kaiser mit einem Schlegel eingeschlagen, um den Baum zu sichern. Für Zuschauer und Helfer gab es anschließend Freibier. Den Abschluss des Tages bildete die Winbucher Kirchweihmusik mit Horst Grundel im Dorfgemeinschaftshaus.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp