"Wir erinnern uns an einen großen Mann dieser Stadt"

"Wir erinnern uns an einen großen Mann dieser Stadt" (swt) Im würdigen Rahmen des historischen Sitzungssaals im Auerbacher Rathaus gedachte der Stadtrat am Dienstag Abend des verstorbenen Altbürgermeisters Hanni Haberberger. Im Beisein seiner Witwe Elly sowie der Kinder Gabriele Appl, Margarete Schöttner und Matthias Haberberger mit ihren Familien würdigte Erster Bürgermeister Joachim Neuß seinen am 10. April verstorbenen Vorvorgänger als echten "Auerbacher Bursch", dessen Leben sich zu einem großen Tei
Im würdigen Rahmen des historischen Sitzungssaals im Auerbacher Rathaus gedachte der Stadtrat am Dienstag Abend des verstorbenen Altbürgermeisters Hanni Haberberger. Im Beisein seiner Witwe Elly sowie der Kinder Gabriele Appl, Margarete Schöttner und Matthias Haberberger mit ihren Familien würdigte Erster Bürgermeister Joachim Neuß seinen am 10. April verstorbenen Vorvorgänger als echten "Auerbacher Bursch", dessen Leben sich zu einem großen Teil im Rathaus abgespielt habe. Geboren am Unteren Markt, verlor er bereits mit 17 Jahren die Mutter. Er ließ sich zum Justizbeamten ausbilden und arbeitete als Rechtspfleger in Eschenbach und Auerbach. Mit 28 Jahren war Haberberger als jüngster Stadtrat 1956 ins Rathaus eingezogen, wurde 1972 Zweiter Bürgermeister und nahm 1978 als Rathauschef die Geschicke der Stadt in die Hand. Er saß im Hauptausschuss des Deutschen Städtetages, vollzog die Gebietsreform und baute das Freizeitbad neu. Auch die Schließungen der Textilfirma Bulag und der Grube Leonie erlebte er als Stadtoberhaupt mit. Besonders stolz war er auf die Partnerschaft mit Laneuveville, die er vor über 25 Jahren in die Wege leitete. "Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau", so die Worte des jetzigen Bürgermeisters zu Elly Haberberger. "Wir stehen hier mit einem Gefühl von Hilflosigkeit und erinnern uns an einen großen Mann dieser Stadt." Sein Humor sei unschlagbar gewesen. Jedes Mal, wenn Neuß ihm begegnete, sagte er: "Dich hab ich auch getraut!" Doch zur Bürgermeistersgattin Christina gewandt, habe er schmunzelnd gesagt: "Des war a Fehler, hättst lieber mich genommen!" Seinen Humor habe er bis zuletzt behalten. "Wir trauern mit Ihnen!", schloss der Rathauschef seine Ansprache und überreichte an die Witwe ein Blumengebinde. Die Bläsergruppe der Speckbachtaler umrahmte die Feier mit würdevollen Klängen. Bild: swt
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