30.06.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Woppenriether Feuerwehr verdient Anerkennung - 125-jähriges Jubiläum großes Ereignis Oft unter Einsatz des Lebens

Über 45 Vereine feierten mit der Jubelwehr Woppenrieth 125-jähriges Gründungsfest - bei bester Stimmung, auch wenn das Wetter nicht mitspielte. So konnte der Gottesdienst nicht auf dem Dorfplatz in Woppenrieth stattfinden.

Woppenrieth Feuerwehr
von Sieglinde SchärtlProfil

Der Festzug viel im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser. Die Verantwortlichen hatten aber schnell umdisponiert und den Feststodl zum Gotteshaus umgestaltet. Pfarrer Moses Gudapati feierte am Volksaltar, der auf der Bühne aufgestellt war - unterstützt von den sieben Festdamen als Lektorinnen sowie einigen Festmädchen und den Messdienern - den Gottesdienst. "Seit der Gründung der Wehr vor 125 Jahren hat sich viel verändert, und die Technik hat nicht halt gemacht. Sie kommt der Ausbildung zu Gute" so der Pfarrer. Dieser Gottesdienst sei ein überzeugender Ausdruck, Gott zu danken.

Die Feuerwehrmänner würden - wie ihr Patron - bei manchem Einsatz ihr Leben riskieren. Bei der Feuerwehr trügen Frauen und Männer, die Lasten anderer, wenn sie gebraucht würden. "Sie stehen in der ersten Reihe, wo Hilfe nötig ist, und sie werden da gerufen, wo alle rausrennen, aber sie hineingehen", so der Prediger. Vor dem Schlusssegen hatten elf Festmädchen und zehn Festburschen ihren besonderen Auftritt. Mit dem Lied "Ich hab Freude im Herzen", begleitet von Markus Bayerl auf der Gitarre und mit einstudiert von Edeltraud Zitzmann, sorgten die Kinder im Alter von drei bis neun Jahren für besondere Aufmerksamkeit. Die Blaskapelle "Bayerisch Blech" stimmte zu den Liedern mit ein und spielte nach der kirchlichen Zeremonie zum Frühschoppen, am Nachmittag und am Abend. Vorsitzender und Festleiter Manfred Zitzmann zeigte sich erfreut, dass trotz des Regenwetters so viele gekommen seien. Er dankte nicht nur dem Paten Großenschwand, Ehrenpaten Kleinschwand, sondern auch den Wehren von Döllnitz und Lerau, die Hilfestellung leisteten.
Über 45 Vereine feierten mit der Jubelwehr Woppenrieth 125-jähriges Gründungsfest - bei bester Stimmung, auch wenn das Wetter nicht mitspielte Bilder von Sieglinde Schärtl.

Schirmherr und Bürgermeister der Marktgemeinde Tännesberg, Max Völkl, sagte, die Ortschaft sei klein und einfach, aber Zusammenhalt und Kameradschaft seien hervorragend. Für Landrat Andreas Meier war es eine Premiere, denn er war zum ersten Mal in diesem Ort, auch als Landrat. Er lobte die Woppenriether für das tolle Fest und dankte den Feuerwehr-Leuten, die 24 Stunden Dienst leisten. Er übergab an die Jubelwehr eine Spende. Dies tat auch Schirmherr Völkl. Am Nachmittag waren Festhalle und Zelt wieder bis auf den letzten Platz besetzt

Die von den Frauen gebackenen 80 Kuchen waren rasch vertilgt. Statt des Festzuges traten die Woppenriether Kirwaleit auf. Angeführt wurden die acht Paare von Gerald und Susanne Kiener. Sie gaben mit ihrem Akkordeon und der Klarinette den Ton an. Im Feststodl traten die Kirwapaare mit verschiedenen Tänzen auf.

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