Zwei Verletzte und 24 000 Euro Schaden
Polizeibericht

Kirchenthumbach. Am Montag gegen 5 Uhr fuhr ein 53-Jähriger aus dem Gemeindebereich Kirchenthumbach von der Ortschaft Sommerau kommend mit seinem Nissan nach links in die B 470 ein. Dabei übersah er einen von rechts aus Richtung Auerbach kommenden Mercedes-Kombi, der von einer 20-Jährigen aus Betzenstein gelenkt wurde. Auf dem Beifahrersitz saß ihr 20-jähriger Freund, ein Soldat aus dem Gemeindebereich Kirchenthumbach.

Die Mercedes-Fahrerin wollte noch nach links ausweichen, prallte dabei aber noch mit der rechten Vorderseite gegen das Heck des Nissan. Durch den Aufprall stellte sich das rechte Vorderrad des Mercedes quer und machte somit ein Lenken unmöglich, weshalb der Mercedes nach links über die Fahrbahn schleuderte und anschließend erst nach etwa 100 Metern in der angrenzenden Wiese direkt vor einem Bachlauf zum Stehen kam. An dem älteren Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von rund 4000 Euro.

Der Nissan blieb ebenfalls manövrierunfähig liegen. Nicht nur das linke Hinterrad stand quer - der erst vor wenigen Tagen zugelassene Neuwagen wurde massiv beschädigt. Die Polizei bezifferte den Schaden mit rund 20 000 Euro. Beide Fahrzeug wurden abgeschleppt. Die B 470 war für etwa 30 Minuten gesperrt.
Die beiden Mercedes-Insassen wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Pegnitz eingeliefert. An der Unfallstelle waren zwei Rettungsfahrzeuge mit Notärzten im Einsatz. Die Feuerwehr Kirchenthumbach rückte mit 15 Frauen und Männern aus. Sie übernahmen die Regelung des starken Verkehrs am Montag in der Früh, reinigten die von Glassplittern und Fahrzeugteilen übersäte Straße und übernahmen die Vollsperrung während die Wracks geborgen wurden.

"Testfahrt" mit falschen Kennzeichen

Kemnath. Am Sonntag gegen 20 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Kemnath eine telefonische Klage wegen eines Rasers beim Parkplatz an der Schulsportanlage ein. Der Anrufer konnte auch das Kennzeichen des Pkws nennen. Als eine Polizeistreife zur Kontrolle eintraf, flüchtete der Fahrer mit seinem Pkw mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Stadtmitte. Um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, brach die Polizei die Verfolgung zunächst ab.

Fahrzeughalter und Fahrer waren trotzdem schnell ermittelt. Wie sich herausstellte, hatte der 20-jährige Raser das Kfz-Kennzeichen von einem ordnungsgemäß zugelassenen Auto an seinem stillgelegten Pkw angebracht und war zum Schulsportgelände gefahren.
Die "Testfahrt" wird teuer werden: Den 20-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen eines Vergehens der Urkundenfälschung, eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftfahrtsteuergesetz und wegen mehrerer Verkehrsverstöße.

Korrektur Übelmesser statt Schultes

Kemnath.Im Artikel "Volle Power mit Mädels und Landwirten" (Seite 17, Montagsausgabe) hat sich ein Fehler eingeschlichen. Auf dem Traktor ist nicht Bernhard Schultes, sondern Markus Übelmesser zu sehen.
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