Angst vor negativen Auswirkungen auf Wahl-Chancen
Grüne streiten über Flüchtlingspolitik

Berlin/Stuttgart. Zu Beginn des Wahljahres 2017 zeigen sich die Grünen zerstritten. Während Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann für die Einstufung Tunesiens, Marokkos und Algeriens als sichere Herkunftsländer ist, wiesen Grünen-Parteichefin Simone Peter und der migrationspolitische Sprecher Volker Beck diese Forderung zurück. In den drei Ländern würden "immer noch ganze Bevölkerungsgruppen diskriminiert".

Kretschmann sagte: "Die kriminelle Energie, die von Gruppierungen junger Männer aus diesen Staaten ausgeht, ist bedenklich und muss mit aller Konsequenz bekämpft werden." Der mutmaßliche Attentäter von Berlin, Anis Amri, stammt aus Tunesien. Nach "Bild"-Angaben fürchten Grünen-Politiker, dass sich die Debatte um Peters Äußerungen zum Silvester-Polizeieinsatz in Köln negativ auf die Wahlchancen auswirken könnte.
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