02.03.2018 - 21:06 Uhr
Deutschland & Welt

Anschlag auf Zentrale der Streitkräfte und französische Botschaft in Ouagadougou Mindestens 16 Tote

Ouagadougou. Bei einem Terroranschlag in der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Burkina Faso sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen auch acht Angreifer. Der Angriff richtete sich gegen die Zentrale der Streitkräfte und die französische Botschaft in Ouagadougou.

von Agentur DPAProfil

Fünf Soldaten seien bei dem Angriff auf den Sitz des Generalstabs der Streitkräfte getötet worden, zwei bei der Botschaft, sagte Regierungssprecher Remis Dandjinou. Ob es auch Opfer unter der Zivilbevölkerung gab, blieb zunächst unklar. "Nach jetzigen Erkenntnissen sind keine Deutschen unter den Opfern", teilte das des Auswärtigen Amtes mit. Am Freitagmorgen war im Regierungsviertel der Hauptstadt automatisches Feuer zu hören. Vom Gelände des Generalstabs stieg schwarzer Rauch auf. Örtliche Medien sprachen von einer Autobombe. Sicherheitskräfte riegelten das Viertel weitgehend ab. Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, sich von dem Stadtviertel in der Nähe des Amtssitzes des Premierministers fernzuhalten. Spezialeinheiten des Militärs kamen zum Einsatz.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron verurteilte den Angriff scharf. Die frühere französische Kolonie Burkina Faso grenzt an die Sahelzone. Diese dient mit dem Terrornetz Al-Kaida oder mit der Terrormiliz Islamischen Staat (IS) verbundenen Gruppen als Rückzugsgebiet.

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