21.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

"Bild": Schutzwesten veraltet, Unimogs defekt Bundeswehr kann nicht liefern

von Agentur DPAProfil

Die Bundeswehr kann die Zusage, die kurdische Armee im Kampf gegen die IS-Terrormilizen auszurüsten, nur teilweise erfüllen. Das gehe aus einen vertraulichen Papier des Bundesverteidigungsministeriums für Generalinspekteur Volker Wieker hervor, das der "Bild"-Zeitung vorliege. Demnach können Schutzwesten gar nicht geliefert werden, weil die zur Verfügung stehenden Westen veraltet und die Schutzplatten brüchig geworden seien. Sie würden keinen Schutz bieten, heiße es in der Aufstellung.

Bei Nachtsichtgeräten seien von mehr als 1000 geplanten lediglich 680 sofort verfügbar. 400 könnten vermutlich erst in drei Wochen besorgt werden. Die Geräte seien Mangelware bei der Bundeswehr.

Beim Kleinlaster Unimog gebe es ebenfalls massive Probleme. Von 58 möglichen Autos, seien 35 nicht einsatzbereit, hätten keine Zulassung mehr für die Verwendung in der Bundeswehr und müssten teuer repariert werden. Problemlos lieferbar seien nur Schutzhelme, Funkgeräte und Metall-Detektoren, schrieb das Blatt. Probleme gab es auch bei den für Mittwoch geplanten Hilfsflügen. Sie mussten um mehrere Stunden verschoben werden, weil zunächst keine Landeerlaubnis für einen Zwischenstopp im türkischen Incirlik vorlag.

Themenseiten:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.